Februar Sprüche
1787 Sprüche — Seite 12
Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.
— William Somerset Maugham
Die Liebe ist ein Gewürz des Lebens, sie kann es versüßen, aber auch versalzen.
Das Herz lügt nicht
Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit
Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse
— Friedrich Nietzsche
Sie ist mein Landgut, ist mein Haus und Hof, mein Hausgerät, mein Acker, meine Scheune, mein Pferd, mein Ochse, mein Esel, kurz: mein Alles!
— William Shakespeare
Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.
Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.
— Johann Wolfgang von Goethe
Liebe, dir ergeb' ich mich, Dein zu bleiben ewiglich!
— Angelus Silesius
Die besten Dinge im Leben werden uns einfach gegeben: Sonne, Freundschaft und Zeit, Lachen, Liebe und Seeligkeit.
Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe, wenn ich sage, dass du mir das Liebste bist; Liebe ist, dass du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle.
— Franz Kafka
Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.
Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt.
— Robert Musil
Was auch als Wahrheit oder Fabel in tausend Büchern dir erscheint, das alles ist ein Turm zu Babel, wenn es die Liebe nicht vereint.
— Johann Wolfgang von Goethe
Notwendiger ist: zu lieben, um zu verstehen, als zu verstehen, um zu lieben.
— Henry de Montherlant
An allen meinen Leiden ist nur die Liebe schuld.
— Giovanni Paisiello
Dass sie ewig grünen bliebe, die schöne Zeit der jungen Liebe.
— Friedrich von Schiller
Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.
— Giacomo Casanova
Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.
— Johann Wolfgang von Goethe
Liebe bleibt die goldne Leiter, drauf das Herz zum Himmel steigt.
— Franz Emanuel August Geibel
Was ist das Leben ohne Liebesglanz?
— Friedrich von Schiller
Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Liebe ist der Dichtung Stern, Die Liebe ist des Lebens Kern, Und wer die Lieb' hat ausgesungen, Der hat die Ewigkeit errungen.
— Friedrich Rückert
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt sich eine Laune, ungezähmter wirkt die Leidenschaft, und so verletzen wir am ersten die, die wir am zärtesten lieben.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig gefunden.
— Ludwig Börne
Nur der liebt, wer die Kraft hat, an der Liebe festzuhalten.
— Theodor W. Adorno
Denn Liebe ist Überfluss, Überströmen, Überfülle, die verklärend von ihrem Reichtum abgibt, - seelisch ebenso wie leiblich "abgibt" und "überströmt".
— Diotima
Wer nicht eifert, liebt nicht.
Was sich liebt, gefällt sich auch.
Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie liegen, und wär' es ein Misthaufen.
Wo Liebe, da ist Treue.
Liebe hat ein gut Gedächtnis.
Ein Lebewesen lieben heißt, es durchsichtig zu machen.
— Victor-Marie Hugo
Liebt die ganze Schöpfung - jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl! Wenn ihr das tut, werden sich euch die Geheimnisse des Göttlichen offenbaren.
— Fjodor M. Dostojewski
Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Für Dich könnte ich sterben. Mein Glaubensbekenntnis ist Liebe und Du bist sein Lehrsatz. Du hast mich hingerissen mit einer Kraft, der ich nicht widerstehen kann. Ich kann ohne Dich nicht atmen.
— John Keats
Die Liebe ist das unirdischste der Gefühle. Ein fremdes Ich dringt in das deine ein: Du hast Ausdehnung gewonnen und bist in deinem Gleichgewicht gestört; dein Fleisch ist irgendwohin entrückt, dei …
— Iwan Turgenjew
Jede Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben.
— Thomas von Aquin
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fühle ich, dass es nichts gibt, was wahrhaft künstlerischer wäre, als die Menschheit zu lieben.
— Vincent van Gogh