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Sprüche über Autorität

339 Sprüche — Seite 8

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

    Voltaire

  2. Früher war der Mensch Herr seines Wissens. Heute ist das Wissen sein Gebieter.

    John Steinbeck

  3. In der Familie ist der Mann der Kopf und die Frau der Hals, der den Kopf dreht

  4. Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  5. In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

    Friedrich Engels

  6. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    Ambrose Bierce

  7. Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!

  8. Die Lebenserfahrung ist eine unwiderlegbare Autorität. Und sie besagt, dass Ideale den Menschen lebendiger und lebensfroher machen.

    Michail Kalinin

  9. Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.

  10. Nimm einen Gefallen an, und der Freund wird fordern, dass du dein Urteil über ihn verfälschst, dass du seine schlechten Taten und die schlechten Taten seiner Frau und seiner Kinder lobst.

    August Strindberg

  11. Im Geschäftsleben wie in der Politik muss sich der Mann seinen Weg mit Hauen und Stechen durch seine Nebenmenschen bahnen, wenn er König des Berges sein will. Ist er einmal oben, dann kann er großmüti …

    John Steinbeck

  12. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  13. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  14. Regierungen sind die Segel, das Volk ist der Wind

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  15. Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

    George Bernard Shaw

  16. Der ist wahrlich zu beklagen, der zum Diener ward verdammt: Mag man noch so Kluges sagen, hat der Herr allein Verstand.

    Franz Grillparzer

  17. Jeder Bischof ist Papst in seinem Sprengel und jeder Pfaff Bischof in seiner Parochie.

  18. Stille Unterordnung unter Willkür schwächt, stille Unterordnung unter Notwendigkeit stärkt

    Jean Paul

  19. Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbar.

    Helmuth James Graf von Moltke

  20. Lass nicht deinen Willen brüllen, wenn deine Macht flüstern kann.

    Thomas Fuller