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Sprüche über Autorität

339 Sprüche — Seite 3

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.

    Konrad Adenauer

  2. Besser ist es, mit Strenge zu lieben, als mit Milde zu hintergehen.

    Augustinus

  3. Einfluß auf Menschen ist mehr wert als Reichtum.

    Marquis de Vauvenargues

  4. Wenn du regieren willst, darfst du die Menschen nicht vor dir herjagen. Du musst sie dazu bringen, dir zu folgen.

    Charles-Louis de Montesquieu

  5. Man muß was sein, wenn man was scheinen will.

    Ludwig van Beethoven

  6. Wer führen will, muß Brücke sein

  7. Nichts verleiht mehr Überlegenheit als ruhig und unbekümmert zu bleiben...

    Thomas Jefferson

  8. Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen

  9. Bitten von Höhergestellten klingen immer stark nach Befehlen.

    Henry Fielding

  10. Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.

    Jonathan Swift

  11. Das Tier wird durch seine Organe belehrt, der Mensch belehrt die seinigen und beherrscht sie.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.

    Emile Zola

  13. Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.

    Mahatma Gandhi

  14. Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.

    Publius Syrus

  15. Die Gesetze sind um der Weisen Willen da, nicht damit sie kein Unrecht tun, sondern damit sie keines erleiden

    Epikur

  16. Ein verheirateter Mann kann tun, was er will, wenn seine Frau nichts dagegen hat.

    George Bernard Shaw

  17. Es muss verschiedene Rangstufen geben, da alle Menschen herrschen wollen und nicht alle es können.

    Blaise Pascal

  18. Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht: Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur der Dummheit nicht.

    Konrad Adenauer

  19. Mit den Gesetzen ist es wie mit den Würstchen. Es ist besser, wenn man nicht sieht, wie sie gemacht werden

    Otto von Bismarck

  20. Die Kunst des Umgangs mit Menschen besteht darin, sich geltend zu machen, ohne andere unerlaubt zurückzudrängen.

    Adolph Freiherr von Knigge