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Sprüche über Elend

128 Sprüche — Seite 3

Elend bezeichnet jene Lage, in der Not, Demütigung und Aussichtslosigkeit sich zu einer bedrückenden Gesamterfahrung verdichten. Es betrifft nicht nur äußeren Mangel, sondern ebenso die Erschöpfung der Seele, wenn selbst Hoffnung schwerfällt. Deshalb ist dieses Thema von schmerzhafter sozialer und menschlicher Schwere.

Seine Tiefe liegt darin, dass Elend selten nur den Einzelnen betrifft, sondern auch den Zustand einer Gemeinschaft sichtbar macht. Wo Mitgefühl, Gerechtigkeit und Hilfe fehlen, wächst es nicht nur aus Umständen, sondern auch aus Gleichgültigkeit.

  1. Unmenschen gibt es, aber keine Untiere

    Karl Julius Weber

  2. Eine Not kann dir mehr nützen als tausend Freuden.

    Johannes Bonaventura

  3. Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde braucht.

    Plutarch

  4. Es ist törricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen

    Mark Twain

  5. Wo Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo Frauen im Glück leben, gedeiht die Familie immer.

  6. Wisset, dass dieses Leben ein Elend ist und keine Seligkeit.

    Ulrich Zwingli

  7. Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.

  8. Es ist unzulässig, dass Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren

    Henrik Johan Ibsen

  9. Zwischen dem Elend und dem Glücke gähnt eine tiefe Kluft. Die Hoffnung schlägt darüber die Brücke, aber sie hängt in der Luft.

    Heinrich Leuthold

  10. Kummer unausgesprochen hat schon manches Herz gebrochen. Mit Geschwüren, die man nicht kratzen kann, ist man am allerschlimmsten dran.

  11. Wenn der Mensch plötzlich tugendhaft würde, so müssten viele Tausende verhungern

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Not lehrt beten! Arbeit lehrt, Wie man gegen Not sich wehrt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  13. Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitglieder arm und elend ist.

    Adam Smith

  14. Die Welt ist nicht schlimmer und nicht besser, als sie vor tausend Jahren war und nach tausend Jahren sein wird.

    August von Kotzebue

  15. Der Vergleich ist es, der die Menschen glücklich oder elend macht.

  16. Auf jedes Leben muss etwas Regen fallen. Manche Tage müssen dunkel und trübe sein.

    Henry Wadsworth Longfellow

  17. Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen.

    Matthias Claudius

  18. Der Kummer darf sich nicht in unserem Herzen ansammeln wie Wasser in einem trüben Tempel.

    Vincent van Gogh

  19. Es ist viel dringender erforderlich, die Seele als den Körper zu heilen, denn der Tod ist besser als ein schlechtes Leben.

    Epiktet

  20. Die Arbeit hält drei schlimme Übel von uns fern: Langeweile, Laster und Not

    Voltaire