gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Faulheit

183 Sprüche — Seite 2

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Das ist ewig wahr: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.

    Anton Tschechow

  3. Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.

    Friedrich Nietzsche

  4. Es sind weniger die Jahre, die uns alt machen, als unsere zunehmende Passivität.

  5. Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  6. Wer seine Schweißtropfen zählt, wird nie Geld zählen!

    Christian Friedrich Hebbel

  7. Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.

    Immanuel Kant

  8. Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

    Jules Renard

  9. Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.

    Gottlieb Moritz Saphir

  10. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  11. Faulheit ist, mit dem Cocktailshaker in der Hand auf ein Erdbeben zu warten.

  12. Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden

    Emil Gött

  13. Der Sonntag ist ein Ruhetag, drauf folgt der blaue Montag, der Dienstag ein Nichtstuetag, der Mittwoch dann ist Lohntag: Wär so es in der Welt bestellt, wär's so, wie's dir und mir gefällt.

    Daniel Sanders

  14. Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen

    Arthur Schnitzler

  15. Ein bisschen Faulsein tut so gut, an jedem Faultier kannst Du's sehen. Lass uns mit Kraft und frohem Mut der Arbeit aus dem Wege gehen.

  16. Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.

    Seneca

  17. Müde und satt - wie schön ist datt!

  18. Wir müssen die Zeit als Werkzeug benutzen, nicht als Sofa.

    John F. Kennedy

  19. Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen

  20. Wenn der Tor seinen Brei nur hat, was kümmert ihn dann Kirch' und Staat.

    Bernhard Freidank