Sprüche über Faulheit
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Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.
Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.
Das ist ewig wahr: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.
— Anton Tschechow
Es sind weniger die Jahre, die uns alt machen, als unsere zunehmende Passivität.
Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.
— Friedrich Nietzsche
Der Langsamste, der sein Ziel nur nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder als der, der ohne Ziel herumirrt.
— Gotthold Ephraim Lessing
Es gibt nur eine Ausflucht vor der Arbeit: Andere für sich arbeiten zu lassen.
— Immanuel Kant
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.
— Jules Renard
Hoffnung ist der Deckmantel aller Faulheit, die Ausrede des Müßiggängers. Hoffnung ist der Vorwand, die Hände in den Schoß zu legen und seine Sache von der Vorsehung besorgen zu lassen.
— Gottlieb Moritz Saphir
Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden
— Emil Gött
Faulheit ist, mit dem Cocktailshaker in der Hand auf ein Erdbeben zu warten.
Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.
Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen
— Arthur Schnitzler
Der Sonntag ist ein Ruhetag, drauf folgt der blaue Montag, der Dienstag ein Nichtstuetag, der Mittwoch dann ist Lohntag: Wär so es in der Welt bestellt, wär's so, wie's dir und mir gefällt.
— Daniel Sanders
Ein bisschen Faulsein tut so gut, an jedem Faultier kannst Du's sehen. Lass uns mit Kraft und frohem Mut der Arbeit aus dem Wege gehen.
Der größte Verlust für das Leben ist das Hinausschieben.
— Seneca
Wir müssen die Zeit als Werkzeug benutzen, nicht als Sofa.
— John F. Kennedy
Müde und satt - wie schön ist datt!
Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.
— Seneca
Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit.
— Augustinus
Faulheit ist schön. Am schönsten nach getaner Arbeit
— Else Pannek