Sprüche über Faulheit
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Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.
Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.
Wo der Mistwagen nicht hinkommt, kommt der Erntewagen nicht her.
Wo die Arbeit zieht ins Haus läuft die Armut bald hinaus; schläft die Arbeit aber ein, guckt die Armut zum Fenster hinein.
— Robert Reinick
Wer nicht gerne arbeitet, hat bald Feierabend gemacht.
Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.
— Ernst Moritz Arndt
Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.
Besser gefaulenzt und gefeuert als nie gefaulenzt.
— James Thurber
Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.
— Giuseppe Mazzini
Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.
Der Kerl der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben.
Für Ordnung bist du nicht zu haben? Lass deine Eltern fluchen und denke Dir: Wer Ordnung hält, ist bloß zu faul zum Suchen!
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.
— Martin Luther King
Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns
— Hesiod
Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken
— Emil Gött
Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.
Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.
— Berthold Auerbach
Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren.
Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.
— Walter Scheel
Wenn der Hund nicht Lust hat zu jagen, reitet er auf dem Hintern.
Wenn das ganze Jahr Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
— William Shakespeare
Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken!