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Sprüche über Faulheit

183 Sprüche — Seite 5

Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.

  1. Wirf jeden Tag Ballast ab, der deine Seele beschwert - eine Furcht, einen Ärger, eine Enttäuschung, eine Trägheit

  2. Nichtstun ist eine der größten und verhältnismäßig leicht zu beseitigenden Dummheiten.

    Franz Kafka

  3. Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt.

    Dante Alighieri

  4. Geringes Wissen, das tatkräftig angewendet wird, ist unendlich mehr wert als grosses Wissen, das brachliegt.

    Khalil Gibran

  5. Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

    Voltaire

  6. Es ist nicht das Unkraut, das den guten Samen erstickt, sondern die Nachlässigkeit des Bauern

    Konfuzius

  7. Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand

  8. Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Faulheit ist Dummheit des Körpers... Dummheit ist Faulheit des Geistes

    Johann Gottfried Seume

  10. Trägheit will gern langsam sein, Armut holt sie bald auch ein.

  11. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  12. Nicht zu arbeiten ist schlimmer, als sich zu überarbeiten.

    Samuel Smiles

  13. "Es kommt, wie es kommen muss", ist die Ausrede aller Faulpelze.

    Wilhelm Raabe

  14. Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.

    Rudyard Kipling

  15. Durch Schlemmerei und Schlaf und Müßiggang, ward alle Tugend aus der Welt vertrieben

    Francesco Petrarca

  16. Wer nicht arbeiten will, der lass' das Brot auch liegen still.

  17. Um uns für unsere Faulheit zu bestrafen, gibt es außer unserem Misserfolg immer noch die Erfolge der anderen.

    Jules Renard

  18. Arbeiten um nicht denken zu müssen ist auch Faulheit.

    Hermann Bang

  19. Es passt sich aber nicht, dass einer auf des andem Arbeit hin müßig geht, reich ist und wohllebt, während es dem Arbeitenden übel geht, wie es jetzt die verkehrte Gewohnheit ist.

    Martin Luther

  20. Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

    Immanuel Kant