Sprüche über Faulheit
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Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.
Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.
Faulheit ist schön. Am schönsten nach getaner Arbeit
— Else Pannek
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.
— Marcus Tullius Cicero
Wenn der Tor seinen Brei nur hat, was kümmert ihn dann Kirch' und Staat.
— Bernhard Freidank
Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.
— Seneca
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit
— Marcus Tullius Cicero
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen
Wer Unkraut nur ein Jahr lässt stehen, kann sieben Jahre jäten gehen.
Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.
— August Graf von Werder
Müßiggang ist der Feind der Seele.
— Benedikt von Nursia
Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.
— Thomas Hobbes
Es ist zweierlei, Verstand empfangen haben, und den Verstand, den man empfangen hat, auch anzuwenden gelernt haben.
— Dorothea Christiane Erxleben
Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.
Unser Wissen ist nicht vorhanden, wenn es nicht benutzt wird.
— Igor Strawinski
Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.
— Gioacchino Rossini
Bleiben erwachsene Kinder noch jahrelang bei der Mutter, sehen sie nur noch in ihr die Stütze und bequeme Hilfe, und lässt die Mutter sich in dieser Wiese missbrauchen, so leiden am Ende alle Teil …
— Prentice Mulford
Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.
— Henry Thomas Buckle
Bei der Muße soll nicht etwa träges Nichtstun locken, sondern das Erforschen und Auffinden der Wahrheit.
— Augustinus
Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter
— Ludwig Tieck
Eine faule Frau versucht, alles auf einmal fortzutragen.