Sprüche über Faulheit
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Nicht jeder Aufschub ist harmlos, und nicht jede Bequemlichkeit ohne Folgen. Faulheit bindet Kräfte, verhindert Bewegung und lässt manches liegen, was mit wenig Entschluss längst geordnet wäre. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche des Alltags, sondern auch zur Frage nach innerer Haltung.
Ihr Problem liegt darin, dass sie selten offen auftritt, sondern sich gern als Müdigkeit, Verschiebung oder fehlende Gelegenheit tarnt. Faulheit zeigt, wie leicht der Mensch an Möglichkeiten vorbeileben kann, wenn der erste Schritt immer vertagt wird.
Eine faule Frau versucht, alles auf einmal fortzutragen.
Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen
Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit
— Marcus Tullius Cicero
Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.
— Marcus Tullius Cicero
Faulheit ist schön. Am schönsten nach getaner Arbeit
— Else Pannek
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Der Träge sitzt, weiß nicht wo aus, und über ihm stürzt ein das Haus, mit frohen Segeln munter fährt der Frohe das Leben hinunter
— Ludwig Tieck
Stehenbleiben, Warten, Nichtstun ist der schlimmste von allen Entschlüssen.
— August Graf von Werder
Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.
— Stanislaw Brzozowski
Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.
— Gioacchino Rossini
Wenn der Tor seinen Brei nur hat, was kümmert ihn dann Kirch' und Staat.
— Bernhard Freidank
Müßiggang ist der Feind der Seele.
— Benedikt von Nursia
Unser Wissen ist nicht vorhanden, wenn es nicht benutzt wird.
— Igor Strawinski
Bleiben erwachsene Kinder noch jahrelang bei der Mutter, sehen sie nur noch in ihr die Stütze und bequeme Hilfe, und lässt die Mutter sich in dieser Wiese missbrauchen, so leiden am Ende alle Teil …
— Prentice Mulford
Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
— Heinrich von Kleist
Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.
— Thomas Hobbes
Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.
— Henry Thomas Buckle
Es ist zweierlei, Verstand empfangen haben, und den Verstand, den man empfangen hat, auch anzuwenden gelernt haben.
— Dorothea Christiane Erxleben
Ich bin ein guter Schwamm, denn ich sauge Ideen auf und mache sie dann nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwicke …
— Thomas Alva Edison
Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.