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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 14

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

  2. Gleich von Geburt an begleitet einen jeden ein Schutzgeist, der unbemerkt sein Leben leitet.

    Menander

  3. Ist eine liebe Frau im Haus, dann lacht das Glück zum Fenster hinaus.

  4. Man kann die Menschen entbehren, aber es bedarf eines Freundes.

  5. Alle Baukunst bezweckt eine Einwirkung auf den Geist, nicht nur einen Schutz für den Körper.

    John Ruskin

  6. Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.

    Henry Ford

  7. Ach wie schön, wenn so zwei Menschen walten, miteinander leben und veralten; Jugend, unverloren, wird umschweben die Genossen, die zusammen leben.

    Jean Paul

  8. Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

    Mutter Theresa

  9. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.

    Dietrich Bonhoeffer

  10. In der Geborgenheit der Familie Weihnachten zu feiern, ist in der heutigen Zeit wohl das schönste aller Geschenke!

  11. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    Seneca

  12. Wer keine Brüder hat, hat weder Hände noch Füsse.

  13. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm

  14. Jedes Kind ist ein unbekannter Erdteil, nie ganz zu entdecken, in dem man sich nur mit Liebe zurechtfinden kann.

    Hermann Stehr

  15. Wer glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

  16. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  17. Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. Alle lieben Engelein sollen immer bei dir sein, damit Böses von dir flieht und dir nie ein Leid geschieht.

  19. Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre im eigenen Haus und mache seine Verwandten glücklich.

    Albert Schweitzer

  20. Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen