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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 5

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Intakte Familien sind Festungen mit vielen Fenstern und Türen zur Außenwelt.

  2. Gewiß ist die Klage über die Einsamkeit Ausdruck einer Sehnsucht, ihr zu entrinnen.

    Ernst Thälmann

  3. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten Tag und Nacht, wohin du auch gehst.

  4. Der Anfang der Erziehung fällt schon in jenen Augenblick, wo das Kind ans Licht und mit der umgebenden Welt in Berührung tritt und wo die Liebe pflegend und leitend auf dasselbe wirken kann.

    Ignaz Anton Demeter

  5. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter

  6. Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche

    Jean-Jacques Rousseau

  7. Da Disharmonie jeden Ort dieser Erde erreicht, sollte man seinen eigenen Schutzraum mit harmonischen Gedanken und Gefühlen bewehren

    Christa Schyboll

  8. Das ist's, warum's sich leben läßt trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  9. Der Mensch liebt die Gesellschaft - und sollte es nur die eines brennenden Kerzchens sein

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.

    Friedrich Schleiermacher

  11. Möge dein Dach nie einfallen und mögen die, die darunter wohnen, nie Streit bekommen.

  12. Glück in der Ehe ist allein eine Sache des Zufalls

    Jane Austen

  13. Die Welt zerstreut oder engt dich ein, musst in dir selbst zu Hause sein. Der wird von Unrast nicht verschont, der bei sich selbst zur Miete wohnt.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  14. Kinder brauchen Liebe - besonders wenn sie sie nicht verdienen

    Henry David Thoreau

  15. Domus tutissimum cuique refugium atque receptaculum. Das eigene Haus ist für jeden der sicherste Zufluchtsort.

  16. Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.

  18. Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet

    Jeremias Gotthelf

  19. Sie sind immer da, wenn du sie brauchst - und wenn du sie nicht brauchst: Freunde

  20. Ein Bruder und eine Schwester, nichts Schöneres kennt die Welt. Kein Band im Leben hält fester, wenn einer zum anderen hält.