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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 8

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Für einen Gast, der in kalter Nacht eintrifft, ist Tee so gut wie Wein.

  2. Stein und Mörtel bauen ein Haus, Geist und Liebe schmücken es aus.

  3. Die gute Hand eines Freundes möge dich immer halten, in schweren wie in guten Zeiten, und dir Gewissheit geben, dass du niemals einsam sterben wirst.

  4. Friede möge dich umgeben wie ein kostbarer Ring, er möge dich umschliessen von Anfang bis zum Ende, und für das Böse bleibe keine Lücke.

  5. Inneres Glück blüht nicht auf der Gasse, sondern im Herzen und in der Familie.

  6. Zuhause ist die Heimat am schönsten.

  7. Ein Lächeln ist ein Licht auf deinem Gesicht, das andere wissen lässt, das sie zu Hause sind.

  8. Lass die Winde stürmen auf des Lebens Bahn, ob sie Wogen türmen gegen deinen Kahn: Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht: Gott ist dein Begleiter, er verläßt dich nicht.

  9. Bleibt stets einander zugekehrt und trennt euch erst, wenn einer stört.

  10. Was die Liebe nicht bindet, ist schlecht gebunden; und was die Treue nicht schirmt, das beschirmt kein Eid.

    Ernst Moritz Arndt

  11. Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht eine Stunde lang die Welt wie Heimat aus.

    Bedrich Smetana

  12. Ob man im Leben mehr als eine Frau wahrhaft lieben könne, weiß ich nicht. Mehr als ein Vaterland gewiss nicht!

    Joszef Freiherr von Eötvös

  13. Liebe ist, wenn sie dir die Krümel aus dem Bett macht.

    Kurt Tucholsky

  14. Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.

    Honoré de Balzac

  15. Die Lieb umfaßt des Menschen volles Leben, sie ist sein Kerker und sein Himmelreich. Wer sich in Demut liebend hingegeben, der dient und herrscht zugleich.

    Adelbert von Chamisso

  16. Ab heute seid ihr nicht mehr einsam, sondern lebt euer Leben gemeinsam. Ab heute wird nicht mehr gesucht, denn ihr habt das Glück gebucht. Ab heute seid ihr Mann und Frau und euer Himmel sei ewig …

  17. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

    Friedrich von Schiller

  18. Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch. Die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur, balde ruhest du auch.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  20. Wenn man einander schreibt, ist man wie durch ein Seil verbunden.

    Franz Kafka