Sprüche über Geborgenheit
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Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.
Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.
Heimat ist da, wo wir verstehen und verstanden werden.
— Karl Theodor Jaspers
Wer die Menschen liebt, hat immer eine große Familie.
Zuhause ist da, wo man dich wieder aufimmt, auch wenn du mal etwas falsch gemacht hast.
— Christian Morgenstern
Süß wie die Mutter ist dem Kind nichts auf der Erde. Ja, Kinder, habt die Mutter lieb! Das Leben bringt euch keine Liebe, die so wohl tut wie diese.
— Euripides
Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.
— August von Kotzebue
Heimat ist Heimat - und wenn sie noch so klein ist.
Man weiss nicht, was man an der Heimat hat, bis man hinaus in die Ferne kommt.
Keinen Kameraden fand ich so kameradschaftlich wie die Einsamkeit
— Henry David Thoreau
Nicht der Besitz an materiellen Gütern erhellt die Kinderjahre, sondern die Liebe und Gemütsverfassung der Eltern.
— Rudolf von Tavel
Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.
— Wilhelm Raabe
Heimat haben ist etwas Großes, Heimat sein ist das Größte, was ein Mensch vergeben kann
Wohl oft fand ich, was Aug' und Herz ergötzte, doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.
— Friedrich von Bodenstedt
Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.
— Seneca
Für den Wert des Menschen ist die Güte des Charakters das Höchste, aber für das Zusammenleben ist Humor und Temperament beinahe noch wichtiger.
— Franz Grillparzer
Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche
Liebende Menschen können manches entbehren, weil sie nichts entbehren.
Intakte Familien sind Festungen mit vielen Fenstern und Türen zur Außenwelt.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?
Lieben heißt, unser Glück in das Glück eines anderen zu legen.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
"Bleib" ist ein charmantes Wort im Vokabular eines Freundes
— Louisa May Alcott