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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 17

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Man kann niemanden etwas lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

    — Galileo Galilei

  2. Nützlich ist uns oft ein Feind: Er dient, wenn er zu schaden meint.

    — Magnus Gottfried Lichtwer

  3. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    — Oscar Wilde

  4. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    — Johann Gottfried Seume

  5. Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.

    — Abraham Lincoln

  6. Es gibt jene, die wenig besitzen und alles geben. Das sind diejenigen, die an das Leben und den Überfluss des Lebens glauben, und ihre Hilfsquellen versiegen nie.

    — Khalil Gibran

  7. Wozu leben wir, wenn nicht dazu, uns gegenseitig das Leben einfacher zu machen?

    — George Eliot

  8. Wenn du von einem Fremden etwas willst, was für dich von Interesse ist, so lege stets eine Briefmarke bei.

    — Abraham Lincoln

  9. Es ist kein Winkerl im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.

    — Maria Ward

  10. Erfolgreiche Firmen reparieren nicht nur Geräte sondern auch Ihre Kunden

    — Rainer Karius

  11. Die passive Natur des Weibes will geben, leisten, will pflegen, opfern, glücklich machen; der aktive Geist des Mannes will glücklich gemacht werden, will empfangen, gepflegt, geliebt sein.

    — Bogumil Goltz

  12. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    — Ludwig Andreas Feuerbach

  13. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    — Vinzenz von Paul

  14. Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen oder, was dasselbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen

    — Friedrich Nietzsche

  15. In der Ehe ist nichts vergeblich, geht nichts verloren von dem, was einer für den anderen tut, auch nicht, wenn dieses Tun bloß ein unsichtbarer stiller Glaube ist.

  16. Wenn dich des Lebens Bürden drücken, und selbst wenn schon mit finsteren Blicken die Abendsonne auf dich scheint, und wenn die Stirn sich wirft in Falten, wenn Kummer will das Herz dir spalten, u …

  17. Die Freundschaft ist die heiligste der Gaben; nichts Heiligeres konnt uns ein Gott verleihn, sie würzt die Freud und mildert jede Pein, und einen Freund kann jeder haben, der selbst versteht, ein …

    — Christoph A. Tiedge

  18. Bei allem was man mit dem Herzen tut, braucht man keinen Helfer.

  19. Dem Nächsten muß man helfen: Es kann uns allen ja Gleiches begegnen

    — Friedrich von Schiller

  20. Wer irregegangen ist, der kann andern desto besser den Weg zeigen.

    — Christoph Lehmann