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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 23

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Der Mensch soll zur Selbsttätigkeit im Dienste des Wahren und Guten gebracht werden.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  2. Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

    Pierre Corneille

  3. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  4. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  5. Mit einflussreichen Beziehungen zu prahlen, das sollte man jenen überlassen, die keine haben.

    Otto Weiss

  6. Das Kreuz ist eine Last von der Art, wie es die Flügel für die Vögel sind. Sie tragen sie aufwärts

    Bernhard von Clairvaux

  7. Wer da sieht einen geschickten Knaben, der helfe, dass er studiere

    Martin Luther

  8. Willst du nicht arbeiten, so hilft dir kein Beten.

  9. Man darf nur die meisten Menschen bestimmt nötig haben, um sogleich ihre Bösartigkeit zu wecken.

    Johann Gottfried Seume

  10. Was du an Unterstützungen deinen Eltern hast zuteil werden lassen, das darfst du auch von deinen Kindern erwarten.

    Diogenes Laertius

  11. Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele

    Friedrich Wilhelm Raiffeisen

  12. Lügen ist nur dann ein Laster, wenn es Böses stiftet, dagegen eine sehr große Tugend, wenn dadurch Gutes bewirkt wird.

    Voltaire

  13. Wir sind geboren, um gemeinsam zu leben, und unsere Gesellschaft ähnelt einem Gewölbe, in dem Steine einander am Fallen hindern.

    Seneca

  14. Deck' dein Kind mit Blüten zu! Was du ihm an Glück gegeben, wiegt vielleicht einmal in Ruh ihm den herbsten Schmerz im Leben.

    Victor Blüthgen

  15. Manche Menschen wissen nicht, wie sehr sie gebraucht werden. Manche Menschen wissen nicht, wie gut ihre Anwesenheit tut. Manche Menschen wissen nicht, wie sehr uns ihr Lächeln erfreut. Sie wüsst …

  16. Ein guter Gedanke macht froh, erst recht eine gute Tat

    Peter Rosegger

  17. Im Unglück erst bewährt sich Männerkraft, und Freundestreue prüft man erst im Sturm.

    Theodor Körner

  18. Die Rettung des Planeten ist kein Zuschauersport

  19. Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus - aber sie sollte nicht auch dort enden.

  20. Die Güte des Goldes erprobt man im Feuer, die des Menschen im Unglück