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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 9

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

    Charles Caleb Colton

  2. Unglück hat mich gelehrt, Unglücklichen Hilfe zu leisten.

    Vergil

  3. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    Joseph Unger

  4. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  5. Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen.

    William Shakespeare

  6. Ein Ertrinkender lässt sich retten, ein Verliebter niemals.

    Lewis Wallace

  7. Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.

    Theodor W. Adorno

  8. Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.

    Euripides

  9. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  10. Für alles gibt es eine Arznei ausser gegen Tod und Steuern

  11. Die wahre Freundschaft rät und warnt vorher, nachher liebt sie; die falsche macht es umgekehrt.

    Malwida von Meysenbug

  12. Die Liebe ist ein sehr wirksames Schönheitsmittel

    Louisa May Alcott

  13. Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

    François de la Rochefoucauld

  14. Weise ist, wer sich helfen kann, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht.

  15. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  16. Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.

    Rudolf Virchow

  17. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  18. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  19. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  20. Wo Verschwendung herrscht, gibt es keine Nächstenliebe.

    John Knittel