Sprüche über Kraft
714 Sprüche — Seite 12
Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.
— Immanuel Kant
Ich greife nicht gern nach neuen Büchern, weil mir die alten mehr Kern und Kraft zu haben scheinen.
— Michel de Montaigne
Der schönste Zeuge deiner Schöpfungen ist: was du aus deiner eigenen Kraft geworden.
— Heinrich Martin
Der Flinke macht nicht immer das Rennen, und in der Schlacht winkt nicht immer dem Starken der Sieg.
— Thomas Hardy
Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.
— Georg Büchner
Unter Gesundheit verstehe ich nicht "Freisein von Beeinträchtigungen", sondern die Kraft mit ihnen zu leben
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Gebet, das ein Mensch mit all seiner Macht leistet, hat eine große Kraft.
— Mechthild von Magdeburg
Wer seine Kraft bewahren und seinen Geist ausruhen lassen kann, wird Nerven wie Stahl bekommen.
— Prentice Mulford
Lass die Winde stürmen auf des Lebens Bahn, ob sie Wogen türmen gegen deinen Kahn: Schiffe ruhig weiter, wenn der Mast auch bricht: Gott ist dein Begleiter, er verläßt dich nicht.
Unterdrückter Ärger wird zu bleibendem Groll — und der schwächt wie eine verschleppte Krankheit. Gezeigter Ärger erleichtert, vergeht und stärkt.
— Else Pannek
Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.
— John Steinbeck
Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.
— Else Pannek
Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.
— Johann Georg Zimmermann
Der Gemütszustand, in dem wir am häufigsten sind, ist eine Kraft, die Ereignisse für oder gegen uns lenkt.
— Prentice Mulford
Des Lehrers Kraft ruht in der Methode.
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
In einem Kämpferherzen ist kein Platz für Kummer und Liebe.
— John Knittel
Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
— François de la Rochefoucauld
Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent.
— Martin Kessel
Die Kraft eines Volkes sollte man nach dem Maß seines Frohsinns messen. Wo Ernst ist, ist auch Sklaverei. Vertraue den Heiteren mehr als den Bedächtigen, sie sind lebensfähiger.
— Carl Ludwig Schleich
Durch geistige Kraft können wir den beherrschen, der uns an körperlicher überragt.
— Antiphon