Sprüche über Kraft
697 Sprüche — Seite 8
Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.
Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.
Wenn eine verzweifelte Situation ein besonders Können erfordert, dann bringt man dieses Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte
— Napoleon
Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Fortschritt besteht nicht darin, das Gestern zu zerstören, sondern dessen Essenz zu bewahren, die ja die Kraft hatte, das Heute zu schaffen
— José Ortega y Gasset
Kraft ist die Moral der Menschen, die sich vor anderen auszeichnen.
— Ludwig van Beethoven
Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde.
— Christian Morgenstern
Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen
— Mahatma Gandhi
Liebe ist die Kraft, die verzeihen kann.
— Fritz Leist
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Physische Kraft und schöne Gestalt sind Gaben der Jugend; des Alters Blüte aber ist die Weisheit.
— Demokrit
Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet.
— Charles Haddon Spurgeon
Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst
— Johann Gottlieb Fichte
Müh und Fleiss bricht alles Eis.
Lächerlich erscheint ein Mensch, der seinen Charakter und seine Kräfte überschätzt.
— Marquis de Vauvenargues
Man soll sein Zeug nicht an e i n e n Nagel hängen.
Jeden Augenblick des Lebens, er falle aus welcher Hand des Schicksals er wolle, den günstigsten sowie den ungünstigsten, zum bestmöglichen zu machen, darin besteht die Kunst des Lebens und das eigentl …
— Georg Christoph Lichtenberg
Auf einen Hieb fällt kein Baum
Mit vollen Segeln lief ich in das Meer des Lebens.
— Friedrich von Schiller
Und kommt es dir zuweilen vor, als ächze schwer dein Lebenskarren: Öl rasch die Räder mit Humor, dann hört er wieder auf zu knarren.