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Sprüche über Kraft

697 Sprüche — Seite 17

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Glücksgefühle sind wohltätig für den Körper, aber die Kräfte des Geistes werden durch Kummer entwickelt.

    — Marcel Proust

  2. Fast alles ist leichter begonnen als beendet.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  3. Es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken.

    — Friedrich von Schiller

  4. Vom Leid werden wir nur dadurch geheilt, dass wir es in seiner ganzen Tiefe erfahren

    — Marcel Proust

  5. Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen.

    — Berthold Auerbach

  6. Sind zwei Menschen eines Sinnes, vermag ihr Wille, Metall durchzuschneiden.

  7. Die verdrossnen Grübler rechten: "Jeder Tag liegt zwischen zwei Nächten". Doch die heiteren Weltkinder sagen: "Jede Nacht liegt zwischen zwei Tagen"

  8. Wenn der Wille da ist, sind die Füße leicht

  9. Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

    — Seneca

  10. In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!

    — Friedrich Nietzsche

  11. Anstrengungen machen gesund und stark.

    — Martin Luther

  12. Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.

    — Vergil

  13. Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann.

  14. Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen mag.

    — Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  15. Der Erfolg kommt nicht zu dir, du musst auf den Erfolg zugehen.

  16. Der Eigensinn ist die Energie der Dummen

    — Jean-Paul Sartre

  17. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied

  18. Wir selbst tragen Verantwortung für unser Schicksal. Wir können unser eigener Segen sein oder unser eigenes Unheil

  19. Welche Kraft hat dieses eindringliche Fest, ich glaube, wir haben's im Blut wie ein Elementares - wie Ebbe und Flut, wie Jahreszeiten, wie die Gestirne. Nun ja, es ist ja auch der Einfluss eines S …

    — Rainer Maria Rilke

  20. Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung.