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Sprüche über Kraft

697 Sprüche — Seite 9

Nicht jede Kraft ist laut, sichtbar oder auf Durchsetzung gerichtet. Oft zeigt sie sich gerade dort, wo jemand standhält, weitermacht, verzichtet oder im richtigen Moment Geduld bewahrt. Deshalb umfasst dieses Thema weit mehr als bloße Stärke und reicht bis in den innersten Bereich des menschlichen Lebens.

Innere Kraft bewährt sich besonders in Krisen, wenn weder Beifall noch Gewissheit tragen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Ausdauer, Hoffnung und Selbstbeherrschung oft mächtiger sind als jeder schnelle Triumph und dass wahre Kraft nicht selten in stiller Festigkeit besteht.

  1. Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  2. Sei tapfer, wenn die Masten krachen, dass du nicht schreckversteinert stehst; du wirst die Wogen dienstbar machen, sobald du klug das Steuer drehst. Gern packt das Unglück deine Schwächen - o käm …

    — Otto Banck

  3. Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet.

    — Charles Haddon Spurgeon

  4. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren

    — Bertolt Brecht

  5. Finde heraus, wo deine stärksten Wurzeln liegen, und verlange nicht nach anderen Welten

    — Henry David Thoreau

  6. Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.

    — François de la Rochefoucauld

  7. Wer seine Kraft bewahren und seinen Geist ausruhen lassen kann, wird Nerven wie Stahl bekommen.

    — Prentice Mulford

  8. Die Krankheit ist ein Hindernis für den Körper, nicht für den Willen, sofern dieser es nicht selbst so will.

    — Epiktet

  9. Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer

    — Philippus Theophrastus Paracelsus

  10. Lieber die Kraft dafür einsetzen, dass man den Schaden behebt, als sie mit Ärger zu verschwenden.

    — Prentice Mulford

  11. Trennung lässt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.

    — François de la Rochefoucauld

  12. Der Gemütszustand, in dem wir am häufigsten sind, ist eine Kraft, die Ereignisse für oder gegen uns lenkt.

    — Prentice Mulford

  13. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    — John Steinbeck

  14. Du verminderst deine Kraft zum Guten durch: Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Abhängigkeit, Unrast, Zerfahrenheit, Sorge, Neid oder Hass.

    — Prentice Mulford

  15. Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.

    — Ludwig Börne

  16. In einem Kämpferherzen ist kein Platz für Kummer und Liebe.

    — John Knittel

  17. Nur der liebt, wer die Kraft hat, an der Liebe festzuhalten.

    — Theodor W. Adorno

  18. Kraft erschöpft sich — du spürst es, wenn du sie verbraucht.

    — Else Pannek

  19. Ohne Kraft erreicht man nichts, und Kraft muß man durch Kraft erlangen

    — Fjodor M. Dostojewski

  20. Unterdrückter Ärger wird zu bleibendem Groll — und der schwächt wie eine verschleppte Krankheit. Gezeigter Ärger erleichtert, vergeht und stärkt.

    — Else Pannek