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Sprüche über Politik Sprüche

201 Sprüche — Seite 3

  1. Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.

    — George Bernard Shaw

  2. Ein ganzes Volk wird durch seine Gesetzgebung zur Unehrlichkeit erzogen, weil Ehrlichkeit bestraft wird.

    — John Steinbeck

  3. Je korrupter der Staat, desto mehr Gesetze braucht er.

    — Tacitus

  4. Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.

    — Friedrich von Schlegel

  5. Nicht was wir gestern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.

    — José Ortega y Gasset

  6. Wenn die öffentliche Schuld eine bestimmte Höhe überschritten hat, so gibt es, glaube ich, kein einziges Beispiel, wo es je gelungen wäre, sie auf gerechte Weise und vollständig zurückzuzahlen.

    — Adam Smith

  7. In einem geordneten Staatswesen braucht man nicht fortwährend von der Verpflichtung des Einzelnen gegenüber dem Staat zu sprechen.

    — Bertolt Brecht

  8. Wer nicht Lust auf Frieden hat, der findet leicht Ursache zum Krieg.

    — Christoph Lehmann

  9. Nicht das Gesetz zählt, sondern die Strafe.

    — Albert Camus

  10. Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.

    — Thukydides

  11. Ungestraft bricht man nicht die Satzungen der gutbürgerlichen Gesellschaft.

    — John Knittel

  12. Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt

    — Gottfried Keller

  13. Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen

    — Francesco Petrarca

  14. Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient

    — Michail Bakunin

  15. Die Politik ist nichts anderes, als die Kunst augenblicklichen Bewegungen, die durch außerordentliche Ursachen entstehen, zuvorzukommen oder zu begegnen.

    — Ferdinando Coelestinus Galiani

  16. Die öffentliche Meinung existiert nur, wo keine Ideen sind

    — Oscar Wilde

  17. Die Geschichte hat noch nie etwas anderes gelehrt, als dass die Menschen aus ihr nichts gelernt haben.

    — Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  18. Die Geschichte ist eine Fortsetzung der Zoologie

    — Arthur Schopenhauer

  19. Prognosen sind immer schwierig. Vor allem dann, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.

    — Mark Twain

  20. In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht

    — Kurt Tucholsky