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Sprüche über Schmerz

190 Sprüche — Seite 2

Wenn etwas im Menschen verletzt wird, tritt Schmerz in vielen Formen hervor. Er kann körperlich brennen, seelisch nachhallen oder still im Inneren arbeiten und gehört doch zu jenen Erfahrungen, die das Leben am direktesten berühren. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber von tiefer Wahrhaftigkeit.

In ihm zeigt sich nicht nur Wunde, sondern oft auch die Grenze dessen, was ertragen werden kann. Schmerz verlangt Sprache, Mitgefühl und Zeit, weil er selten durch bloße Vernunft kleiner wird.

  1. Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzens. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.

    Fjodor M. Dostojewski

  2. "Alles geht vorüber". Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd. Angesichts von Kummer und Schmerz hingegen, tröstlich.

    Abraham Lincoln

  3. Im Leben streben die Menschen mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.

    Sigmund Freud

  4. Dissonanzen geben der Musik den schönsten Reiz, wie Schmerzen im Leben.

    Robert Schumann

  5. Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.

    Mark Twain

  6. Tätige Liebe heilt alle Wunden. Bloße Worte mehren nur den Schmerz.

    Adolph Kolping

  7. Ein jeder Schmerz lässt sich verwinden, eine jede klaffende Wunde heilt, nur eine Seele musst du finden, die die Liebe mit dir teilt.

  8. Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis

    Selma Lagerlöf

  9. Denn noch bis jetzt gab es keinen Philosophen, der mit Geduld das Zahnweh konnt' ertragen

    William Shakespeare

  10. Heiraten tut nicht halb so weh wie Alleinsein.

    John Knittel

  11. Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!

    Friedrich von Logau

  12. Ernüchternde Gedanken sind in manchen Fällen vergleichbar mit Drogenentzug.

    Christa Schyboll

  13. Wenn uns Gewohntes hold und lieb geworden, so ängstigt uns, so schmerzt uns fast das Neue.

    Rupert Johann Hammerling

  14. Erwarte nie Krankheit oder Schmerzen für morgen, mögen Krankheit oder Schmerzen heute noch so arg gewesen sein, für morgen erwarte nur Kraft.

    Prentice Mulford

  15. Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.

    Friedrich von Schiller

  16. Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsre Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.

    Hermann Bang

  17. Klage nicht zu sehr über einen kleinen Schmerz; das Schicksal könnte ihn durch einen größeren heilen.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.

    Arthur Schopenhauer

  19. Wer das Leiden fürchtet, leidet bereits an dem, was er fürchtet

    Michel de Montaigne

  20. Der Schmerz ist ein Eigentum, wie das Glück und die Freude.

    Christian Friedrich Hebbel