gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Tot

237 Sprüche — Seite 2

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Wenn man sieht, was die heutige Medizin fertig bringt, fragt man sich unwillkürlich: Wie viele Etagen hat der Tod?

    Jean-Paul Sartre

  2. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  3. Alle versuchen, ihre Zeit totzuschlagen, aber niemand will sterben

  4. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  5. Zum Erwachsen werden haben wir die zwei Sekunden vor unserem Tod. Solange bleibe Kind und lebe deine Träume

  6. Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.

    Jean de la Bruyère

  7. Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.

    Richard Wagner

  8. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    Saadi Moscharrefoddin

  9. Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.

    Carl Leberecht Immermann

  10. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  11. Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.

    Herbert George Wells

  12. Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.

    Kurt Tucholsky

  13. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Das Sichtbare ist vergangen - es bleibt nur die Liebe und Erinnerung

  15. O lieb, solang du lieben kannst. O lieb, solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst. Und sorge, dass dein Herze glüht und Liebe hegt und Liebe …

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  16. Unser Schmetterling lernt fliegen. Es tut so weh.

  17. Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.

    Christian Morgenstern

  18. Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.

    Sokrates

  19. Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.

  20. Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.

    Khalil Gibran