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Sprüche über Tot

237 Sprüche — Seite 7

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Um Kritik wirklich zum Schweigen zu bringen, muss man sterben.

  2. Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.

    George Sand

  3. Dann - erst dann wenn wir im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehen, wenn wir im Gesang der Vögel deine Stimme nicht hören, wenn wir in fremden Gesichtern deines nicht suchen, dann, erst dann bi …

  4. Hab keine Angst, dass das Leben einmal zu Ende geht. Hab eher Angst, dass es nie richtig anfängt.

    John Henry Newman

  5. Alles Denken ist wesentlich optimistisch. Der vollendete Pessimist würde verstummen und -sterben

    Christian Morgenstern

  6. Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: geboren werden, leben und sterben. Aber er merkt nicht, wenn er geboren wird. Er leidet, wenn er stirbt. Und er vergisst zu leben.

    Jean de la Bruyère

  7. Die, die von Sterben reden, leben am längsten.

    John Knittel

  8. Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.

    H. L. Mencken

  9. Um in unserer Zeit Erfolg zu haben, muss man entweder tot oder ein Deutscher sein! Am besten beides!

    Georges Bizet

  10. Sterben ist nur die Übersiedlung von der Nordseite auf die Sonnenseite des Hauses.

    Max Frommel

  11. DU hast uns Freude geschenkt. WIR haben Dich sehr geliebt. DU gehörtest nicht uns. DU gehörtest nicht mir.

  12. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  13. Ein Mensch wie ich pfeift auf das Leben einer Million Menschen.

    Napoleon

  14. Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen.

    Karl Julius Weber

  15. Herr, hier bin ich. Du hast mich gerufen.

  16. O möchten alle Menschen, statt sich zu bekriegen und zu peinigen, mit allen Kräften und Mächten untereinander liebreich Trost und Zuflucht sein auf dieser Erden die kurze Zeit, die sie das Sonnen …

  17. Witwenschaft ist meist die einzige Entschädigung, die eine Frau für die Ehe bekommt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  18. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist

    Leonardo da Vinci

  19. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne A …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Der Tod kommt immer zu früh - auch wenn man ihn erwartet hat.