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Sprüche über Trauer

312 Sprüche — Seite 8

Wenn etwas oder jemand Unersetzliches fehlt, findet die Trauer ihren stillen und schweren Platz im Leben. Sie ist nicht bloß Schmerz, sondern auch Ausdruck von Liebe, Bindung und der Unmöglichkeit, einen Verlust einfach hinzunehmen. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Formen menschlicher Wahrhaftigkeit.

In ihr zeigt sich, dass das Herz länger erinnert, als der Alltag es wahrhaben möchte. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Tränen und innerer Leere und geben jener empfindsamen Arbeit der Seele eine eindringliche Sprache.

  1. Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie eine …

    Dietrich Bonhoeffer

  2. Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können

  3. Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.

    Epiktet

  4. Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Wo Worte fehlen das Unbeschreibliche zu beschreiben, wo die Augen versagen das Unabwendbare zu sehen, wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass du in …

  6. Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.

    Albert Schweitzer

  7. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …

    Hieronymus

  8. Es geht ewig zu Ende, und im Ende keimt ewig der Anfang

    Peter Rosegger

  9. Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

    Vergil

  10. Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir dich nie.

  11. Der Fluss des Lebens mündet ins Meer der Ewigkeit.

  12. Die Menschen geben vor, mehr zu trauern, als sie tatsächlich tun, und das vermindert ihre Trauer.

    Jonathan Swift

  13. Die Menschen haben selten Tränen für den Kummer anderer, wenn er nicht einen ähnlichen bei ihnen selbst berührt. Wir sind alle ohne Ausnahme Egoisten, sogar in unserer größten Trauer und in unsere …

    Hans Christian Andersen

  14. Unser Erdenleben ist der Same der Ewigkeit, unser Körper vergeht, aber die Seele stirbt nicht

    Hans Christian Andersen

  15. Es gibt einen Gedanken, der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung verändern würde: Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.

    Christian Morgenstern

  16. Wo das Wissen aufhört, leuchtet auf der Glaube, und wo der Glaube aufhört, das Schauen.

    Theodor Toeche-Mittler

  17. Unsere Herzen sind unendlich traurig. Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum, unsere Tränen begleiten Dich

  18. Der Herr ist nahe allen, die ihn rufen.

  19. Herr, gib ihm die Erfüllung seiner Sehnsucht und vollende sein Leben in dir. Lass ihn dein Angesicht schauen.

  20. Der Herr wird seinen Engel mit dir senden, und Gnade zu Deiner Reise geben.