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Sprüche über Trauer

421 Sprüche — Seite 5

Wenn etwas oder jemand Unersetzliches fehlt, findet die Trauer ihren stillen und schweren Platz im Leben. Sie ist nicht bloß Schmerz, sondern auch Ausdruck von Liebe, Bindung und der Unmöglichkeit, einen Verlust einfach hinzunehmen. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Formen menschlicher Wahrhaftigkeit.

In ihr zeigt sich, dass das Herz länger erinnert, als der Alltag es wahrhaben möchte. Die Sprüche zu diesem Thema sprechen von Abschied, Tränen und innerer Leere und geben jener empfindsamen Arbeit der Seele eine eindringliche Sprache.

  1. Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich …

    Dietrich Bonhoeffer

  2. Wenn der Tod unsere Augen schließt, werden wir in einem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.

    Arthur Schopenhauer

  3. Ist der Tod nur ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken? Hast du es je noch gespürt, wenn du des Abends entschliefst?

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Und falls ich sterbe bevor du es tust, werde ich zum Himmel gehen und auf dich warten.

  5. Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzens. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen. Wer ist's, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad' erlangen? Das bist du, Herr, alleine

    Martin Luther

  7. Was wäre das Leben ohne Tod? Wäre der Tod nicht, es würde keiner das Leben schätzen, man hätte vielleicht nicht mal einen Namen dafür

    Jakob Bosshart

  8. Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere …

    Hugo von Hofmannsthal

  9. Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht. Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht. Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten …

    Dietrich Bonhoeffer

  10. Der Tod löscht das Licht aus, aber niemals das Licht der Liebe

  11. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  12. Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.

  13. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Wunderbare Verwandlung. Die starken, tätigen Hände sind dir gebunden. Ohnmächtig, einsam siehst du das Ende deiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte still und getrost in stärkere Han …

    Dietrich Bonhoeffer

  15. Alles auf Erden hat seine Zeit, Frühling und Winter, Freude und Leid

  16. Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.

    Dietrich Bonhoeffer

  17. Der Tod ist wie ein Horizont, er ist lediglich die Grenze unseres Sehvermögens.

  18. Möglicherweise ist ein Begräbnis unter Menschen, ein Hochzeitsfest unter Engeln.

    Khalil Gibran

  19. Es leitet uns das Schicksal, und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt, die einem jeden zugemessen ist.

    Seneca

  20. Ein Ende des Trauern findet, auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat, mit der Zeit.

    Seneca