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Sprüche zur Trauer

309 Sprüche — Seite 3

  1. Ich hab' mein Leben überwunden, bin nun befreit von Schmerz und Pein. Denkt nur an unsere frohen Stunden, und laßt mich immer bei euch sein. Gönnet mir die ew'ge Ruh und deckt mich nicht mit Trän …

  2. Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen. Lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen, mitten in uns

    Rainer Maria Rilke

  3. Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es Nacht wird.

  4. Die Erwähnung des Namens meines Kindes bringt Tränen in meine Augen doch er bringt auch Musik in meine Ohren. Wenn du wirklich mein Freund bist lass mich die Musik ihres Namens hören. Er besänfti …

  5. Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

  6. Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben.

  7. Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhaus errichtetes ewiges Haus im Himmel.

  8. Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

    Nikolaus Lenau

  9. Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.

    Rainer Maria Rilke

  10. Die Stimme, die uns so vertraut war, schweigt. Der Mensch, der unsere Mitte war, ist nicht mehr da. Was bleibt, sind die Spuren der Liebe, geprägt in den vielen Jahres des gemeinsamen Lebensweges. …

  11. Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.

    Herman Melville

  12. Wenn Liebe ein Weg und Erinnerung Stufen wären, dann würden wir heraufsteigen und dich zurückholen.

  13. Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen

    Augustinus

  14. Der Tod ist das Pünktchen auf der letzten Phase unseres Lebens; der Deckel auf dem Topf, in dem es sonst so kochte und brauste

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  15. Das nämlich ist die wahre Regel des Glaubens, dass wir mitten in der Dunkelheit des Todes doch das Licht des Glaubens wahrzunehmen wissen

    Johannes Calvin

  16. Ein Ende des Trauern findet, auch wer es nicht mit Absicht gesucht hat, mit der Zeit.

    Seneca

  17. Es leitet uns das Schicksal, und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt, die einem jeden zugemessen ist.

    Seneca

  18. Denn wie uns Nebel den noch so klaren Anblick der Sonne verdunkeln, ohne uns doch ihren Glanz ganz und gar zu entziehen, so schickt uns Gott im Unglück durch alles Dunkel hindurch Strahlen seiner Gnad …

    Johannes Calvin

  19. Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt; aber sie fängt jedes Mal wieder Feuer, sobald ein Kind geboren wird.

  20. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten

    Dietrich Bonhoeffer