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Sprüche zur Trauer

309 Sprüche — Seite 9

  1. Beim Tode eines geliebten Menschen schöpfen wir eine Art Trost aus dem Glauben, dass der Schmerz über unseren Verlust sich nie vermindern wird.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

  3. Der Glaube gibt uns die Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können.

  4. Wer dem Leben vertraut, wird auch in dunklen Stunden Zeichen der Hoffnung sehen.

    Rainer Haak

  5. Unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke auf der ganzen Bahn unsrer Existenz.

    Matthias Claudius

  6. Du gute Mutter, bist nicht mehr, dein Platz in unserem Haus ist leer, du reichst uns nicht mehr deine Hand, der Tod zerriss das schöne Band.

  7. Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Man stirbt, wie man lebte; das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.

    Ludwig Marcuse

  9. Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen.

    Arthur Schopenhauer

  10. Wie gutes Tagwerk frommen Schlummer bringt, so rechtes Leben einen fröhlichen Tod.

    Leonardo da Vinci

  11. Der Tod ist das Tor zum Leben.

  12. Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. Heilige …

    Martin Luther

  13. Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben, es stürzt ihn mitten in die Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben. Bereitet oder nicht, zu gehn, er muß vor seinem Richter …

    Friedrich von Schiller

  14. Zurück ins Leben findet man erst im Durchleben der Trauer.

  15. Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

  16. Wie wird mir? Leichte Wolken heben mich, der schwere Panzer wird zum Flügelkleid. Hinauf, hinauf - die Erde flieht zurück kurz ist der Schmerz, aber ewig ist die Freude.

    Friedrich von Schiller

  17. Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.

    Konfuzius

  18. Wenn ein Freund geht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.

    Bertolt Brecht

  19. Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod w …

    Jakob Arcadelt

  20. Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben nicht genommen, es wird nur neu gestaltet.