gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Würde

162 Sprüche — Seite 3

Würde bezeichnet jenen inneren Wert, der einem Menschen nicht erst durch Erfolg, Stellung oder Zustimmung verliehen werden muss. Sie zeigt sich in Haltung, Selbstachtung und dem stillen Bewusstsein, auch unter Druck nicht beliebig zu werden. Deshalb gehört dieses Thema zu den tiefsten Grundlagen menschlicher Größe.

Besonders sichtbar wird Würde dort, wo jemand nicht durch äußeren Glanz, sondern durch Standhaftigkeit und Maß beeindruckt. Sie bewährt sich in Niederlagen ebenso wie in Anerkennung und verlangt, dass das Eigene nicht unter dem Blick anderer preisgegeben wird.

  1. Man kann einen starken, edlen Charakter, so wie den Diamanten, oft an einem einzigen Strahle erkennen, der von ihm ausgeht, und das leuchtende Feuer lässt dem verständigen Auge dann keinen Zweifel meh …

    Paul Keller

  2. Da in der Achtung dieser Welt so mancher Wicht wird hochgestellt, gilt mir nur der als rechter Mann, der ehrlich selbst sich achten kann.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Nichts ist unter deiner Würde, was deinem Lebenszweck entspricht. Nichts ist groß oder erstrebenswert, was diesen Zweck verfehlt.

    Ralph Waldo Emerson

  5. Es ist besser in Ehren zu versagen, als durch Betrug erfolgreich zu sein.

    Sophokles

  6. Geld zu haben heißt, sich dreissig Jahre Würde zuzulegen.

  7. Mancher fiele schnell der Verachtung anheim, wenn er andere so täuschen würde wie sich selbst.

    Peter Sirius

  8. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  9. Je vornehmer einer ist, desto höflicher behandelt er den Niedrigen.

    Ludwig Börne

  10. Es gibt nichts Schwierigeres, als mit dem Rauchen aufzuhören: Selbst wenn ich wollte, würde ich es nicht schaffen.

    Rudyard Kipling

  11. Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.

    Friedrich von Schiller

  12. Durch das Unrecht, das wir anderen zufügen, entehren wir uns selbst

    Hermann Stehr

  13. Besser in Ehren sterben, als sich durch feige Flucht retten.

    Roald Amundsen

  14. Des Ruhmes Würdigkeit verliert an Wert, wenn der Gepriesene selbst mit Lob sich ehrt.

    William Shakespeare

  15. Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

    François de la Rochefoucauld

  16. Man speist am besten mit begabten Menschen, die einander hochschätzen.

    Jules de Goncourt

  17. Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.

    Ernest Miller Hemingway

  18. Ach, könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden! Gott würde noch einmal ein Kind auf Erden.

    Angelus Silesius

  19. Von der Zunge hängt des Menschen Würde und Glück ab.

    Erasmus von Rotterdam

  20. Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!

    Kurt Tucholsky