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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 11

  1. Andere Leute sind hungrig, aber ein Künstlergemüt ist ewig durstig.

    Franz Emanuel August Geibel

  2. Nur die Künstler verderben die Kunst.

    Franz Grillparzer

  3. Die Kunst selbst ist Religion.

    Karl Friedrich Schinkel

  4. Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.

    Giuseppe Verdi

  5. Die Erfahrung hat gelehrt, dass die Gesamtstimme des Publikums beinahe immer gerecht sei.

    Karl Maria von Weber

  6. Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst läßt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.

    Karl Maria von Weber

  7. Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat.

    Frank Wedekind

  8. Es sind nicht immer die, die vom Publikum Meister genannt werden und sich selber so nennen, die ihr Bestes tun.

    Wilhelm Raabe

  9. Hübsch ist es zwar, wenn ein Künstler nicht zu fett wird, aber unbedingt nötig ist's gerade nicht, wenn er so mager bleibt.

    Wilhelm Raabe

  10. Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  11. Nicht alle, die Bücher schreiben, haben Bücher gelesen

    Richard von Schaukal

  12. Ich spiele jetzt die Rolle eines Kunstmäzens und lasse mir vom lieben Gott täglich schöne Werke vormalen.

    Hans Thoma

  13. Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.

    Karl Kraus

  14. Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch

    Paul Cezanne

  15. Es ist wirklich erstaunlich, was einem alles so einfällt, wenn man am Schreibtisch sitzt und keine Einfälle hat.

    Joseph Conrad

  16. Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.

    Sir Arthur Conan Doyle

  17. Tadel ist dem Künstler weit nützlicher als Lob: wer vom Tadel zu Grunde geht, war dieses Unterganges wert. Nur wen er fördert, hat die wahre innere Existenzberechtigung.

    Richard Wagner

  18. Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen, als in Liebe.

    Richard Wagner

  19. Man soll in der Kunst das Schöne und Gute in den verschiedensten Gestalten, in denen es sich zeigen mag, anerkennen, statt es nur in einer Richtung zu suchen.

    Adolf Friedrich von Schack

  20. Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.

    Else Pannek