Sprüche über Kunst
303 Sprüche — Seite 11
Andere Leute sind hungrig, aber ein Künstlergemüt ist ewig durstig.
— Franz Emanuel August Geibel
Nur die Künstler verderben die Kunst.
— Franz Grillparzer
Die Kunst selbst ist Religion.
— Karl Friedrich Schinkel
Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.
— Giuseppe Verdi
Die Erfahrung hat gelehrt, dass die Gesamtstimme des Publikums beinahe immer gerecht sei.
— Karl Maria von Weber
Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst läßt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.
— Karl Maria von Weber
Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat.
— Frank Wedekind
Es sind nicht immer die, die vom Publikum Meister genannt werden und sich selber so nennen, die ihr Bestes tun.
— Wilhelm Raabe
Hübsch ist es zwar, wenn ein Künstler nicht zu fett wird, aber unbedingt nötig ist's gerade nicht, wenn er so mager bleibt.
— Wilhelm Raabe
Das Beste, was der Künstler gibt, ist Abglanz dessen, was er liebt.
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Nicht alle, die Bücher schreiben, haben Bücher gelesen
— Richard von Schaukal
Ich spiele jetzt die Rolle eines Kunstmäzens und lasse mir vom lieben Gott täglich schöne Werke vormalen.
— Hans Thoma
Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.
— Karl Kraus
Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen. Darum erscheint sie den wahren Malern durchaus dramatisch
— Paul Cezanne
Es ist wirklich erstaunlich, was einem alles so einfällt, wenn man am Schreibtisch sitzt und keine Einfälle hat.
— Joseph Conrad
Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt.
— Sir Arthur Conan Doyle
Tadel ist dem Künstler weit nützlicher als Lob: wer vom Tadel zu Grunde geht, war dieses Unterganges wert. Nur wen er fördert, hat die wahre innere Existenzberechtigung.
— Richard Wagner
Ich kann den Geist der Musik nicht anders fassen, als in Liebe.
— Richard Wagner
Man soll in der Kunst das Schöne und Gute in den verschiedensten Gestalten, in denen es sich zeigen mag, anerkennen, statt es nur in einer Richtung zu suchen.
— Adolf Friedrich von Schack
Kunst, Kultur, Natur und alles, was sich nicht rechnet, bereichern das Leben, lassen ahnen, wie heil sein ist.
— Else Pannek