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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 12

  1. Die Kunst hat nicht die Aufgabe, die Menschen über die Beschaffenheit der Wirklichkeit zu belehren, sondern sie hat die einzige Aufgabe, ihnen das Schöne vorzuführen.

    — Karl Robert Eduard von Hartmann

  2. Angst ist die Handmaid der Kreativität.

    — Abraham Cowley

  3. Musik ist die Stenografie des Gefühls

    — Leo Tolstoi

  4. Worte sind wie die Kleider der Gedanken wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden

    — Gottlieb Moritz Saphir

  5. Mein Sohn hat gesagt: Was einen drückt, das muss man verarbeiten, und wenn er ein Leid gehabt hat, da hat er ein Gedicht daraus gemacht.

    — Katharina Elisabeth Goethe

  6. Musiker haben, wie die Philosophen, einen bewunderungswürdigen Takt und Verstand für die Gesetze der idealen Welt, aber für die Wirklichkeit keine Herzenskraft und keinen Witz.

    — Bogumil Goltz

  7. Auch schlechte Künstler haben gute Gründe und Absichten.

    — Robert Musil

  8. Die Kunst duldet keine Vorbehalte, sondern fordert und ist ein einziges großes, freudig-schmerzliches und immer bedingungsloses Opfer.

    — Anton Wildgans

  9. Die Kunst ist in steter Wandlung begriffen. Zeitlose Kunst gibt es nicht, aber die Zeit umspannt das Gestern und das Morgen.

    — Ernst von Dombrowski

  10. Die Kunst kennt keine Mittelstraße, sie kennt nur vollendete oder verfehlte Werke.

    — Heinrich von Treitschke

  11. Im Augenblick, wo der echte Künstler schafft, hat er weder Weib noch Kind und am allerwenigsten Freunde.

    — Wilhelm Raabe

  12. Bewahre deine Liebe zur Natur, denn das ist der richtige Weg zu immer besserem Kunstverständnis.

    — Vincent van Gogh

  13. Musik ist die Arithmetik der Töne, da Optik die Geometrie des Lichtes ist.

    — Claude Debussy

  14. Das Jahrhundert der Flugzeuge hat ein Recht zu seiner eigenen Musik.

    — Claude Debussy

  15. Ein Künstler, der nicht eitel ist, gleicht einem Weibe, das nicht gefallen will. Beide sind langweilig.

    — Heinrich Laube

  16. Analyse ist nicht die Sache des Dichters. Sein Beruf ist zu malen, nicht zu sezieren.

    — Thomas Babington Macaulay

  17. Wie es in der materiellen Produktion und Konsumtion einen schädlichen Luxus gibt, so auch in der Literatur

    — Wilhelm Schulz

  18. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    — Otto Stössl

  19. Jede Zeit hat ihre Künstler, die vorläufig unsterblich sind.

    — Otto Weiss

  20. Verfehlte Kunstwerke gibt's – die nur von Kennern hochgeschätzt werden.

    — Otto Weiss