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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 14

  1. Ein Zimmer voller Bilder ist ein Zimmer voller Gedanken.

    Sir Joshua Reynolds

  2. Poesie ist gewiss mehr als gesunder Menschenverstand, aber sie muss auf jeden Fall auch gesunder Menschenverstand sein, so wie ein Palast auch mehr als ein Haus sein muss, aber schließlich auch ein Ha …

    Robert Southey

  3. Dichter sind dem Staate nicht nützlicher als gute Kegelschieber.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  4. Das Genie genügt allen und liefert etwas für alle. Die Vision des Künstlers ist so vollständig, dass sein Werk Stoff bietet für Leute jedes Berufs, jeder Lebensweise, jeder Wissenschaft.

    Hippolyte Taine

  5. Gedichte sind Balsam auf Unstillbares im Leben

    Caroline Schlegel-Schelling, geb. Michaelis

  6. Die Literatur ist wie ein grosser Bahnhof … Jede Minute fährt ein Zug.

    Edith Wharton

  7. Es ist die Würde des Menschen im Schriftsteller, was den Stil macht, nicht das Können.

    Fanny Lewald

  8. Die Kunst kann nur durch die Natur, mit der Natur wuchern, ohne sie kann sie nichts.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  9. Kunst erfordert das gesündeste, vollständigste Naturgefühl, ungeschwächte Sinne und ein reges, bewegliches Gemüt

    Rahel Varnhagen von Ense

  10. Mit dem Besten, was in mir steckte, hatte ich versucht, ein bisschen mehr Glück in diese Welt hineinzuschreiben

    Frances Hodgson Burnett

  11. Man tut, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.

    Paula Modersohn-Becker

  12. Hätte ich es sagen wollen oder können, hätte ich nicht nötig, es zu malen.

    Philipp Otto Runge

  13. Entsteht nicht ein Kunstwerk nur in dem Moment, wann ich deutlich einen Zusammenhang mit dem Universum vernehme?

    Philipp Otto Runge

  14. Ohne Liebe ist keine Kunst und Weisheit zu finden, nur durch die Liebe können wir zur Seele des Menschen sprechen und die Kunst und jede Seelensprache verstehen, sie mag in Bild, Ton oder Wort gesproc …

    Philipp Otto Runge

  15. Ein Maler kann als Mensch schlecht und niederträchtig sein und doch tüchtig und fähig, allein der in den reinen Regionen der Kunst lebet, der siehet das geheime Leben, und ihn hat der Odem Gottes ange …

    Philipp Otto Runge

  16. Wir sehen in den Kunstwerken aller Zeiten es am deutlichsten, wie das Menschengeschlecht sich verändert hat, wie niemals dieselbe Zeit wiedergekommen ist, die einmal da war

    Philipp Otto Runge

  17. Denn die Ewigkeit eines Kunstwerks ist doch nur der Zusammenhang mit der Seele des Künstlers, und durch den ist es ein Bild des ewigen Ursprungs seiner Seele

    Philipp Otto Runge

  18. Sage niemals an der Theaterkasse dass du nicht gut hörst, denn dann bekommst du einen Platz zugewiesen, wo du auch nichts siehst.

    Kin Hubbard

  19. Ein voller Widerhall aus dem Herzen des Empfangenden ist dem Schaffenden ein Bedürfnis.

    Gustav Mahler

  20. Mit den dicken Büchern geht es wie mit den dicken Leuten. Sie sehen stärker aus als sie sind.

    August Pauly