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Sprüche über Kunst

303 Sprüche — Seite 8

  1. Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.

    Wilhelm Raabe

  2. Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer.

    Philippe Destouches

  3. Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.

    Rudolf Steiner

  4. Der Gesang ist die in höchster Leidenschaft erregte Rede: die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.

    Richard Wagner

  5. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  6. Was nicht wert ist, gesagt zu werden, das singt man.

    Pierre Augustin Baron de Beaumarchais

  7. Menschlich mache ich jede, künstlerisch gar keine Konzession; wer zu verlieren fürchtet, ist schon verloren.

    Gustav Mahler

  8. Künstler haben gewöhnlich die Meinung von uns, die wir von ihren Werken haben.

    Georg Christoph Lichtenberg

  9. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  10. Manche klavierspielende Frau wäre ein Engel, wenn sie daheim keinen Flügel hätte.

    Max Pallenberg

  11. Die Kunst geht von Einsamen zu Einsamen in hohem Bogen über das Volk hinweg.

    Rainer Maria Rilke

  12. Was schön klingt, spottet aller Grammatik, was schön ist, aller Ästhetik.

    Robert Schumann

  13. Wenn du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring' ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben.

    Martin Opitz

  14. Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme.

    Richard Wagner

  15. Die Kunst soll leben! Mit ihr wird das Gute besser, und das Schlimmere nimmt man schon hin.

    Iwan Turgenjew

  16. Bei einer Oper muß schlechterdings die Poesie der Musik gehorsame Tochter sein.

    Wolfgang Amadeus Mozart

  17. Literatur ist Unsterblichkeit der Sprache.

    Friedrich von Schlegel

  18. In jeder Aufführung muss das Werk neu geboren werden.

    Gustav Mahler

  19. Leben ist die Lust, zu schaffen.

    Karl Spitzweg

  20. Leben ist die Kunst zu schaffen.

    Karl Spitzweg