Sprüche über Kunst
303 Sprüche — Seite 6
Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.
— Leonardo da Vinci
Nirgends kann das Leben so roh wirken wie konfrontiert mit edler Musik.
— Christian Morgenstern
Musik sagt das Unsagbare.
— Bedrich Smetana
Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet
— Oscar Wilde
Die Musik spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums in dieser oder jener Lage aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.
— Richard Wagner
Die Malerei ist stumme Poesie, die Poesie blinde Malerei.
— Leonardo da Vinci
Es ist leicht, ein Werk zu kritisieren, aber es ist schwer, es zu würdigen.
— Marquis de Vauvenargues
Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.
— Wilhelm Busch
Die Musik ist zum weitaus größten Teil impulsiv und unbeschreibbar.
— Nikolai Wassiljewitsch Gogol
Leicht kommt man an das Bildermalen, doch schwer an Leute, die's bezahlen.
— Wilhelm Busch
Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.
— Michel de Montaigne
Es ist einerlei, wie groß der Künstler ist. Mit der Zeit werden sie doch ein zum Mechanismus gewordener Spieler, der Musik verkauft, um damit Geld zu verdienen.
— John Knittel
Kunst heißt, nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine zu machen
— Rainer Maria Rilke
Leute kommen zur Musik, Vergessenheit zu suchen: ist die nicht auch eine Form der Täuschung?
— Claude Debussy
Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Die Kunst gehört keinem Lande an, sie stammt vom Himmel
— Michelangelo
Die Baukunst fordert vor allem Ruhe.
— Karl Friedrich Schinkel
Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Inhalt unserer Kunst liegt primär in dem, was unsere Augen denken.
— Paul Cezanne