27 Sprüche — Seite 10
Wenn Arbeit und innere Berufung zusammenfallen, gewinnt das Tun eine Tiefe, die über bloßen Broterwerb hinausgeht. Der Beruf bietet Gestaltungsraum, Identität und jene tägliche Herausforderung, an der Charakter und Können sichtbar werden. Deshalb gehört dieses Thema zu den prägenden Dimensionen eines gelungenen Lebens.
Seine Würde zeigt sich dort, wo Menschen mehr in ihre Arbeit einbringen als das Nötigste. Wer seinen Beruf mit Sorgfalt, Können und innerer Beteiligung ausübt, hinterlässt Wirkung — und erfährt darin oft auch das Gefühl, am rechten Platz zu sein.
Wie's auf die Mühle kommt, so wird's gemahlen.
Müllers Henn und Witwers Magd hat selten Hungersnot geklagt.
Wer ein Amt bekommt, bleibt nicht wie er ist. Lung' und Leber kehren sich um.
Aussendienstlers Wanderlied: Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den läßt er für 'ne Firma reisen, die willig alle Spesen trägt und niemals nach dem Auftrag frägt!
Unser Chef trifft den Nagel stets auf den Daumen.
Hier wird jeder so lange befördert, bis er mit Sicherheit unwirksam wird
Ein Kaufmann macht durch allzu großes Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig.
— Horaz
Was ist ein Akademiker anderes als ein eingelerntes und angeeignetes Glied einer grossen Vereinigung ?
— Johann Wolfgang von Goethe
Besser gefaulenzt und gefeuert als nie gefaulenzt.
— James Thurber
Gott schuf zuerst die Idioten. Zur Übung. Dann schuf er die Beamten.
Trotz höherer Diaeten nehmen Politiker meist nicht ab.
Es gibt zu viele Wichtigtuer, die nichts Wichtiges tun.
— Friedrich Dürrenmatt
Mancher schreibt gleich zwei Bücher auf einmal: das erste und das letzte
— Mark Twain
Ein gut erlernter Beruf ist mehr wert als ein großes Erbe
Marketing ist, wenn man Hühnern die Füsse plattklopft und sie als Enten verkauft
Das schlimme an der Arbeit ist...sie ist so täglich
Bei uns wird Hand in Hand gearbeitet: Was die eine nicht schafft, laesst die andere liegen.
Mag schon sein, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, aber er musste ja auch nicht drei Durchschläge anfertigen
Wer für die Katz arbeitet, kommt bald auf den Hund.
Wer zuerst in die Mühle kommt, mahlt zuerst.