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Sprüche über Entscheidung

721 Sprüche — Seite 8

Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit steht oft nur ein einziger Moment der Entscheidung. In ihm verdichtet sich, was ein Mensch will, wovor er zurückschreckt und wofür er Verantwortung übernimmt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Prüfsteinen von Charakter, Reife und innerer Klarheit.

Nicht jede Wahl ist laut oder sichtbar, doch jede hinterlässt eine Richtung im Leben. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freiheit und Folgen miteinander verbunden sind und warum Zögern ebenso prägend sein kann wie Handeln, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu bestimmen.

  1. Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefaßt werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  2. Es sind nicht die Tatsachen selbst, die menschliches Verhalten steuern, sondern es ist die Meinung, die sich der Mensch über Tatsachen bildet.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  3. Zärtlichkeit und Güte sind keine Zeichen von Schwäche und Verzweiflung, sondern Ausdruck von Stärke und Entschlossenheit.

    Khalil Gibran

  4. Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.

    Konfuzius

  5. Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.

    Mahatma Gandhi

  6. Voraussetzung für eine gute Ehe ist, die richtige Person zu finden und selbst die richtige Person zu sein.

  7. Die wahre Kunst der Voraussicht liegt in der Wahl der Nachbarn, nicht der Häuser.

  8. Die Vergangenheit kann uns nicht sagen, was wir tun, wohl aber was wir lassen müssen.

    José Ortega y Gasset

  9. Das einzig Konsequente an mir ist meine ewige Inkonsequenz.

    Oscar Wilde

  10. Der Weise aber entscheidet sich bei der Wahl der Speisen nicht für die größere Masse, sondern für den Wohlgeschmack.

    Epikur

  11. Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschliessen einmal daraus zu erwachen

  12. Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.

    Theodor Fontane

  13. Was wir denken, hat seine Folgen

    Friedrich Dürrenmatt

  14. Im Menschenleben ist es wie auf der Reise. Die ersten Schritte bestimmen den ganzen Weg.

    Arthur Schopenhauer

  15. Ein verheirateter Mann kann tun, was er will, wenn seine Frau nichts dagegen hat.

    George Bernard Shaw

  16. Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.

    Horaz

  17. Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  18. Manchmal kostet es mehr Kraft ein einziges Wort auszusprechen, als hundert Briefe zu schreiben.

    Niccolò Tommaseo

  19. Die Kraft mag entscheiden - aber das Herz muss zustimmen

  20. Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.

    William Shakespeare