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Sprüche über Entscheidung

721 Sprüche — Seite 4

Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit steht oft nur ein einziger Moment der Entscheidung. In ihm verdichtet sich, was ein Mensch will, wovor er zurückschreckt und wofür er Verantwortung übernimmt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Prüfsteinen von Charakter, Reife und innerer Klarheit.

Nicht jede Wahl ist laut oder sichtbar, doch jede hinterlässt eine Richtung im Leben. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freiheit und Folgen miteinander verbunden sind und warum Zögern ebenso prägend sein kann wie Handeln, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu bestimmen.

  1. Etwas Zögern lässt nie etwas zustande kommen

    Demokrit

  2. Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits unseres Einflussvermögens liegen.

    Epiktet

  3. Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.

    Honoré de Balzac

  4. Wer zu einem Versprechen am längsten braucht, hält am sichersten daran fest

    Jean-Jacques Rousseau

  5. Nicht alle Wege führen zum Ziel. Und wenn man erst einmal auf der anderen Seite des Globus angekommen ist, kann man wenigstens sicher sein, dass man auf dem richtigen Weg ist. Wer diese Gewissheit a …

    Roald Amundsen

  6. Besser auseinander gehen in Einigkeit, als immerdar beisammen sein in Zank und Streit.

    Carl Spitteler

  7. Jede Handlung setzt ein Motiv voraus, aus dem sie mit Notwendigkeit erfolgt

    Arthur Schopenhauer

  8. Sei nicht feiger als die Kinder! Wenn es dir angezeigt erscheint, sage: "Ich spiele nicht mehr mit"

    Epiktet

  9. Stil ist richtiges Weglassen von Unwichtigem.

    Anselm Feuerbach

  10. Wer sich entschieden hat, etwas zu tun, und an nichts anderes denkt, überwindet alle Hindernisse.

    Giacomo Casanova

  11. Du kannst nicht die eine Hälfte eines Huhnes zum Kochen und die andere zum Eierlegen nehmen

  12. Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.

    Bertolt Brecht

  13. Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.

    Alexander Graham Bell

  14. Rat erbitten: sich den eingeschlagenen Weg von einem anderen bestätigen lassen.

    Ambrose Bierce

  15. Du kannst dich zurückhalten von den Leiden der Welt, das ist dir freigestellt und entspricht deiner Natur, aber vielleicht ist gerade dieses Zurückhalten das einzige Leid, das du vermeiden könntest. …

    Franz Kafka

  16. Die Stimme des Gewissens wäre ein besserer Berater, wenn wir ihr nicht immerzu soufflieren würden, was sie sagen soll.

    Jean Anouilh

  17. Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein, sorge Du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.

    Ludwig Erhard

  18. Wenn Du die Wahrheit erkennen willst, dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "Für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernun …

  19. Wenn Du für Dich den richtigen Beruf wählst, brauchst Du Dein ganzes Leben nicht zu arbeiten

  20. Reden über Dinge, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen

    Bertolt Brecht