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Sprüche über Erholung

206 Sprüche — Seite 7

Wer ständig tätig bleibt, verliert leicht den Blick für die eigene Grenze. Erholung ist deshalb nicht bloßer Luxus, sondern die notwendige Rückkehr zu Kräften, Sammlung und innerem Gleichgewicht. Darum berührt dieses Thema weit mehr als Freizeit und betrifft die Kunst, mit sich selbst gut umzugehen.

In Zeiten der Beschleunigung gewinnt sie besondere Bedeutung, weil Daueranspannung weder Leistung noch Lebensfreude trägt. Erholung schafft Abstand, ordnet Gedanken und macht spürbar, dass nicht nur Bewegung, sondern auch Unterbrechung zum gesunden Rhythmus gehört.

  1. Man sollte sich Entspannung gönnen. Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

    Seneca

  2. Die Zeit ist für den Menschen da, nicht der Mensch für die Zeit

    Johann Gottfried Seume

  3. Faulheit ist der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit.

    Immanuel Kant

  4. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  5. Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen!

    Laotse

  6. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  7. Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

    Franz von Sales

  8. Es legte Adam sich im Paradiese schlafen, da ward aus ihm das Weib geschaffen. Du armer Vater Adam du! Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh'.

    Matthias Claudius

  9. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  10. Spiel und Scherz darf man üben, wie man dem Schlaf und anderen Erholungen sich hingibt: Wenn man den schweren und ernsten Pflichten Genüge getan hat.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  12. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul

  13. Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.

  14. Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

    Benjamin Franklin

  15. Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe

  16. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  17. Muße braucht Zufriedenheit und Selbstvertrauen.

    Else Pannek

  18. Träumen - die Stille, die Ruhe, die Einsamkeit genießen und Kraft schöpfen um neu beginnen zu können.

  19. Tage mit der Natur. Nimm dir Zeit für sie. Sehne sie herbei. Du brauchst sie. Selbst du bist Natur. Eine kurze Zeit bist du wieder zu Hause.

  20. Man sollte auch an Wochentagen ein paar Augenblicke Sonntag sein lassen.