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Sprüche über Erholung

208 Sprüche — Seite 2

Wer ständig tätig bleibt, verliert leicht den Blick für die eigene Grenze. Erholung ist deshalb nicht bloßer Luxus, sondern die notwendige Rückkehr zu Kräften, Sammlung und innerem Gleichgewicht. Darum berührt dieses Thema weit mehr als Freizeit und betrifft die Kunst, mit sich selbst gut umzugehen.

In Zeiten der Beschleunigung gewinnt sie besondere Bedeutung, weil Daueranspannung weder Leistung noch Lebensfreude trägt. Erholung schafft Abstand, ordnet Gedanken und macht spürbar, dass nicht nur Bewegung, sondern auch Unterbrechung zum gesunden Rhythmus gehört.

  1. Tagträume erhalten das seelische Gleichgewicht.

  2. Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.

    Abraham Lincoln

  3. Hast du es eilig, so mache einen Umweg.

  4. Denen, die der Ruhe pflegen, kommen manche ungelegen.

    Wilhelm Busch

  5. Was Du auf dem Feld Deines Lebens anbaust ist wichtiger als die Größe des Feldes

  6. Die Kunst Eltern zu sein besteht darin, dann zu schlafen, wenn das Baby nicht hinguckt.

  7. Der Schlaf ist ein Dieb, der uns die Hälfte unseres Lebens stiehlt.

  8. Die gesellschaftliche Konversation wäre ein ausgezeichnetes Schlafmittel, wenn die Leute sich angewöhnen könnten, etwas leiser zu sprechen.

    George Bernard Shaw

  9. In allem habe ich Ruhe gesucht und nirgends gefunden als in einem Winkel mit einem Buch.

    Thomas à Kempis

  10. Muße ohne Bücher ist der Tod und des lebenden Menschen Grab.

    Seneca

  11. Luft und Licht heilen, und Ruhe heilt, aber den besten Balsam spendet doch ein gütiges Herz.

    Theodor Fontane

  12. Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?

    Arthur Schopenhauer

  13. Der Mensch braucht Stunden, wo er sich sammelt und in sich hineinlebt.

    Albert Einstein

  14. Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.

    Sigmund Freud

  15. Muße ist der schönste Besitz von allen

    Sokrates

  16. Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man müde wird.

    Jules Renard

  17. Wer sich abhetzt, wird nie Vollkommenheit erlangen. Dazu gehören Ruhe und Stille.

  18. Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!

    Theodor Fontane

  19. Den Feierabend muss man am Morgen suchen.

  20. Nimm Dir Zeit. Ein Acker, der ausruhen konnte, liefert prächtige Ernte.

    Ovid