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Sprüche über Fehler

570 Sprüche — Seite 5

Kaum etwas wird so gern vermieden und ist doch so unvermeidlich wie der Fehler. In ihm zeigt sich menschliche Begrenzung, aber auch die Möglichkeit, aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche, sondern ebenso zur Reifung eines Menschen.

Entscheidend ist weniger, ob ein Fehler geschieht, als wie mit ihm umgegangen wird. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Schuld und Lernfähigkeit, Nachsicht und Selbstkritik und machen deutlich, dass Fortschritt oft erst dort beginnt, wo Unvollkommenheit nicht geleugnet, sondern ehrlich angenommen wird.

  1. Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, wird am Ende recht behalten

    Winston Churchill

  2. Wer Unrecht, das ihm zugefügt wird, schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.

    Mahatma Gandhi

  3. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Die Schilderung der schlechten Charaktere gelingt oft besser als die der guten, weil sie in uns selber schlummern.

    Friedrich Georg Jünger

  5. Wer es einem Vorgesetzten gleichtun will, beginnt mit den schlechten Eigenschaften.

  6. Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.

    Honoré de Balzac

  7. Die Natur hat Vollkommenheit, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

    Blaise Pascal

  8. Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!

    Marcus Tullius Cicero

  9. Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.

    Fjodor M. Dostojewski

  10. Es ist gut, dass niemand fehlerfrei ist; denn er würde keinen einzigen Freund in der Welt haben.

    William Hazlitt

  11. Wegen einer Sünde darf man nicht zweimal büßen.

  12. Das Übel liegt doch nicht darin, dass wir die Feinde hassen, von denen wir nur wenige haben, sondern darin, dass wir unsere Nächsten nicht genügend lieben, von denen wir so viele haben wie Sand am Mee …

    Anton Tschechow

  13. Die eigenen Fehler sieht man ein, wenn sie einem an den eigenen Kindern entgegentreten.

  14. Wenn's besser kommt als vorausgesagt, dann verzeiht man sogar dem falschen Propheten...

    Ludwig Erhard

  15. Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen

    Kurt Tucholsky

  16. Ein Fehler beweist nur, dass da jemand, statt bloß zu reden, auch mal etwas getan hat.

  17. Die Fehler erkennt ein Fremder sofort, die Vorzüge erst sehr viel später.

    Romain Rolland

  18. Ein Verstand, der nur Logik ist, gleicht einem Messer, das nichts ist als Klinge. Die Hand wird blutig beim Gebrauch.

    Rabindranath Tagore

  19. Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es: Daher man ihre Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.

    Arthur Schopenhauer

  20. Es gibt nur zwei Todsünden: Die Bosheit und den Egoismus

    Rupert Johann Hammerling