Sprüche über Freude
1193 Sprüche — Seite 37
Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.
Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.
Glückt es einem, so glückt es hunderten nicht.
Bleibe nicht am Boden heften, frisch gewagt und frisch hinaus! Kopf und Arm mit heitern Kräften, überall sind sie zuhaus. Wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jeder Sorge los. Dass wir uns in i …
— Johann Wolfgang von Goethe
Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht ...
— Jean Paul
Lerne von jedem, der kommt, so erfreust du jeden, der geht
— Johann Kaspar Lavater
Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist
— Joachim Ringelnatz
Leg's dem Leben nicht zur Last, dünkt sein Wert dich Plunder! Wenn du Märchenaugen hast, ist die Welt voll Wunder.
Das Lachen ist die sicherste Probe auf einen Menschen
— Fjodor M. Dostojewski
Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muss man die Freude teilen
— Mark Twain
Liebe ....., denk an mich. Ewig, ewig lieb ich dich. Wenn ich einst gestorben bin, geh zu meinem Grabe hin, schreibe an des Friedhofs Tür: "Meine Freundin ruhet hier!" Schreib mit Schönschrift in d …
Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?
— Friedrich von Schiller
Die Freude ist die Mutter aller Tugenden.
— Johann Wolfgang von Goethe
Was ist des Lebens höchste Lust? Die Liebe und der Wein.
— Joachim Perinet
Liebe ist ja selber der stärkste Zauber, jede andere Verzauberung muß ihr weichen.
— Christian Johann Heinrich Heine
Der Sturm sprach einst: "Ich kenne die Welt, denn ich zerpflücke sie." Da sprach der Reif: "Ich kenne die Welt, denn ich erdrücke sie." Die Sonne lacht: "Ich kenne sie besser. Ich beglücke s …
— Carmen Sylva
Bei der Arbeit magst du singen, das verleiht der Arbeit Schwingen
— Anastasius Grün
Alkohol spricht sehr laut, sobald er den Krug verläßt.
Kommt ein Gast, dann bringe Wein und schlachte einen Hammel.
Die Welt wird jedes Mal neu erschaffen, wenn ein Kind geboren wird. Geboren zu werden bedeutet, dass uns eine ganze Welt geschenkt wird.
Wer sein Glück nicht sucht, der versäumt es
50 Jahre - goldene Zeiten. Viel Freude und viel streiten. Doch die Liebe, Kraft und Energie, gab euch die lebenslange Garantie.