Sprüche über Freude
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Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.
Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.
Die Glückseligen sterben beizeiten.
Wo man Liebe sät, da wächst Freude.
Die Sperlinge singen's von den Dächern.
Freuden, die in der Erinnerung nicht Freuden bleiben, sind keine wahren Freuden.
— Daniel Sanders
Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.
— Johann Wolfgang von Goethe
Freude öffnet, Traurigkeit verschließt das Herz.
— Franz von Sales
Wer verliebt ist, seufzt und hofft und glaubt und jauchzt.
— Christian Dietrich Grabbe
Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.
— Albrecht von Haller
Für einen Mann von Verstand ist der Anblick einer schönen Frau allemal etwas Unterhaltendes.
— Christoph Martin Wieland
Kleine Freuden sind Blumen im Teppich des Lebens.
Von dir, oh Liebe, nehm ich an den Kelch der bittern Leiden; Nur einen Tropfen dann und wann, nur einen deiner Freuden! So wird dein Kelch, oh Liebe, mir wie Feuerbecher glänzen; Auch unter Tränen …
— Johann Georg Jacobi
Ein Mann, der liebt, vergisst sich selbst. Eine Frau, die liebt, vergisst die andern Frauen.
— Daphne du Maurier
Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern; der Widerspruch scheint sein Element zu sein.
— Giacomo Casanova
Nichts ist mühsam, was man willig tut.
— Thomas Jefferson
Warum greifst du nicht nach der Lampe und gehst die kurzen Freuden suchen, heute? Warum willst du warten Jahr um Jahr?
Rote Rosen stehn im Garten, tragen schönes grünes Laub. Deiner will ich immer warten, bis ich werde einst zu Staub.
Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.
— Johann Wolfgang von Goethe
Ein Kind ohne Mutter ist wie eine Blume ohne Regen. Danke, dass es dich gibt!
Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.
— William Hazlitt
Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.
— Karl Julius Weber