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Sprüche über Freude

1193 Sprüche — Seite 15

Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.

Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.

  1. Man liebt viel stärker, wenn man eine Freude zu machen vorhat, als eine Stunde darauf, wenn man sie gemacht hat.

    Jean Paul

  2. Freude ist eine Leidenschaft, durch die wir besser werden.

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  3. Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Das Glück lässt sich eher erschleichen denn erlaufen.

  5. Wer kein Unglück gehabt hat, der weiß von keinem Glück zu sagen.

  6. Einer rechten Mutterliebe ist auch ein fünfzigjähriges Opferleben noch eine Freude und ein Segen.

    Paul Keller

  7. Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, wenn man ihr alles gewährt, wenn man ihr alles versagt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Was ist das Leben ohne Liebesglanz?

    Friedrich von Schiller

  9. Von der Gelassenheit bis zur gelassenen Heiterkeit ist noch ein weiter Weg

  10. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  11. Wer versucht sein Pech in Alkohol zu ertränken vergisst, dass Alkohol konserviert

  12. Ich bin so froh', dass ich keine Rede nicht halten brauch!, sondern das Maul.

    Ludwig Thoma

  13. Klugheit wird schwankend irre, zeigt die Liebe nicht den Pfad.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen, nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.

    Friedrich Rückert

  15. Ich höre mich gern reden - es ist so unterhaltend, sich zuzuhören.

    Klabund

  16. Notwendiger ist: zu lieben, um zu verstehen, als zu verstehen, um zu lieben.

    Henry de Montherlant

  17. Die Liebe besteht zu drei Viertel aus Neugier.

    Giacomo Casanova

  18. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  19. Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.

    Jean Paul

  20. Wer sich nicht freut an Kleinigkeiten ist ärmlich dran zu allen Zeiten, er sieht oft, wie Herr Wieland spricht, den Wald vor lauter Bäumen nicht.

    Aloys Blumauer