Sprüche über Gelassenheit
226 Sprüche — Seite 2
Was den Menschen inmitten von Unruhe und Druck innerlich aufrecht hält, wird oft als Gelassenheit erfahren. Sie bedeutet nicht Teilnahmslosigkeit, sondern die Fähigkeit, das Nötige zu tun, ohne von jeder Erschütterung fortgerissen zu werden. Darum besitzt dieses Thema eine stille und reife Stärke.
Ihr Wert zeigt sich dort, wo Hast Fehler nährt und Aufgeregtheit den Blick verengt. Gelassenheit schafft Raum für Klarheit, Maß und Humor und lässt selbst Schwieriges weniger bedrohlich erscheinen.
Mag dir dies und das geschehn, lerne still darüber stehn, sieh dir selber schweigend zu, bis das wilde Herz in Ruh.
— Christian Morgenstern
Wenn A für Erfolg steht, lautet die Formel: A = X + Y + Z. X steht für Arbeit, Y ist Muße und Z heißt Mund halten.
— Albert Einstein
Folge der Arbeit und lasse dich nicht von ihr verfolgen.
Glücklich ist derjenige, dessen Lebensumstände seinem Temperament angepasst sind; höher noch aber steht derjenige, der sein Temperament allen Lebensumständen anzupassen vermag.
— David Hume
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
— Erasmus von Rotterdam
Um ruhig zu sein, muss der Mensch nicht denken, sondern träumen.
— Johann Jakob Engel
Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen
— Jean-Jacques Rousseau
Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbarn Sünden.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Leute mit leichtem Gepäck kommen am besten durchs Leben.
— Jakob Bosshart
Besäße der Mensch Gelassenheit, so wäre ihm fast nichts unmöglich.
Es ist gut, die Sorgen so zu behandeln, als ob sie nicht da wären: das einzige Mittel, ihnen ihre Wichtigkeit zu nehmen.
— Rainer Maria Rilke
Nichts wird uns zum gelassenen Ertragen der uns treffenden Unglücksfälle besser befähigen als die Überzeugung von der Wahrheit.
— Arthur Schopenhauer
Leidenschaftslosigkeit, das heißt, eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus.
— Leo Tolstoi
Es ist für mich völlig überflüssig zu wissen, was ich nicht ändern kann
— Paul Valéry
Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.
— Thomas à Kempis
Begegne dem, was auf dich zukommt, nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung
— Franz von Sales
Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …
— Thomas à Kempis
Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.
— Thomas Jefferson
Die Vorwürfe Unkundiger muss man sich mit Gleichmut anhören.
— Seneca
Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
— Mark Aurel