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Sprüche über Gelassenheit

229 Sprüche — Seite 4

Was den Menschen inmitten von Unruhe und Druck innerlich aufrecht hält, wird oft als Gelassenheit erfahren. Sie bedeutet nicht Teilnahmslosigkeit, sondern die Fähigkeit, das Nötige zu tun, ohne von jeder Erschütterung fortgerissen zu werden. Darum besitzt dieses Thema eine stille und reife Stärke.

Ihr Wert zeigt sich dort, wo Hast Fehler nährt und Aufgeregtheit den Blick verengt. Gelassenheit schafft Raum für Klarheit, Maß und Humor und lässt selbst Schwieriges weniger bedrohlich erscheinen.

  1. Miss den zehntausend Dingen keine Bedeutung bei, und dein Herz wird nicht verwirrt sein.

    Laotse

  2. Sich über das Kleine erhaben zu machen ist die Schule zur Größe.

    Zenon von Kition

  3. Es gibt keinen zuverlässigeren Beweis für Geistesgröße als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.

    Seneca

  4. Ich ärgere mich nicht! Ärger ist ungesund und unwissenschaftlich.

    Georg Büchner

  5. Wer mit Gelassenheit handelt, erreicht, was er erstrebt.

  6. Wer imponiert? Nur welcher ruhig seinen Weg geht.

    Wilhelm Raabe

  7. Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.

    Thomas à Kempis

  8. Nur ein Narr sorgt sich über Angelegenheiten, die er nicht beeinflussen kann.

    Samuel Johnson

  9. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  10. Versuche nicht, Stufen zu überspringen. Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.

    Paula Modersohn-Becker

  11. Die Zeit ist eine mächtige Meisterin: sie bringt vieles in Ordnung

    Pierre Corneille

  12. Reiss deine Gedanken von deinen Problemen fort, an den Ohren, an den Fersen oder wie immer. Das ist das beste, was der Mensch für seine Gesundheit tun kann.

    Mark Twain

  13. Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

    Thomas Fuller

  14. Der Mensch muss zu seiner inneren Ruhe gebildet werden.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  15. Überlass der Nacht die Stimme, überlass ihr Rat und Heil!

    Plutarch

  16. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse

  17. Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.

    Jane Austen

  18. Freue dich, trinke ein Glas, betrachte die Gegenwart als dein Eigentum, alles andere überlasse dem Schicksal.

    Euripides

  19. Überlege einmal, bevor du gibst. Überlege zweimal, bevor du nimmst und überlege tausendmal bevor Du forderst.

  20. Auch wenn man Leute mit gutem Grund beschimpft, muss man maßhalten.

    Maxim Gorki