gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gelassenheit

229 Sprüche — Seite 5

Was den Menschen inmitten von Unruhe und Druck innerlich aufrecht hält, wird oft als Gelassenheit erfahren. Sie bedeutet nicht Teilnahmslosigkeit, sondern die Fähigkeit, das Nötige zu tun, ohne von jeder Erschütterung fortgerissen zu werden. Darum besitzt dieses Thema eine stille und reife Stärke.

Ihr Wert zeigt sich dort, wo Hast Fehler nährt und Aufgeregtheit den Blick verengt. Gelassenheit schafft Raum für Klarheit, Maß und Humor und lässt selbst Schwieriges weniger bedrohlich erscheinen.

  1. Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.

    Christoph Martin Wieland

  2. Freue dich, trinke ein Glas, betrachte die Gegenwart als dein Eigentum, alles andere überlasse dem Schicksal.

    Euripides

  3. Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.

    Jane Austen

  4. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse

  5. Überlass der Nacht die Stimme, überlass ihr Rat und Heil!

    Plutarch

  6. Der Mensch muss zu seiner inneren Ruhe gebildet werden.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  7. Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

    Thomas Fuller

  8. Reiss deine Gedanken von deinen Problemen fort, an den Ohren, an den Fersen oder wie immer. Das ist das beste, was der Mensch für seine Gesundheit tun kann.

    Mark Twain

  9. Die Zeit ist eine mächtige Meisterin: sie bringt vieles in Ordnung

    Pierre Corneille

  10. Versuche nicht, Stufen zu überspringen. Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.

    Paula Modersohn-Becker

  11. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  12. Nur ein Narr sorgt sich über Angelegenheiten, die er nicht beeinflussen kann.

    Samuel Johnson

  13. Wer sich weder durch Lob verführen, noch durch Tadel in Verwirrung bringen lässt, der besitzt großen Herzensfrieden.

    Thomas à Kempis

  14. Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig

    William Shakespeare

  15. Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

    Don Bosco

  16. Wer in sich selbst beruhigt ist, der beunruhigt auch den anderen nicht.

    Epikur

  17. Jedes Wort, das wir nicht zuerst in Gedanken kleiden, wird zu einem Stein auf unserem Weg.

    Rudolf Steiner

  18. Maßlose Eile schaden tut, maßvolle Weile, die ist gut.

    Bernhard Freidank

  19. Erst der Wissende darf es sich leisten, auf alle Vorurteile hinabzusehen.

    Graf Hermann Keyserling

  20. Stein auf Stein mit Vorbedacht, gibt zuletzt auch ein Gebäude.

    Johann Wolfgang von Goethe