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Sprüche über Glück

1314 Sprüche — Seite 20

Kaum ein Wort klingt heller und entzieht sich zugleich so beharrlich jeder festen Definition wie das Glück. Für manche liegt es in einem flüchtigen Augenblick, für andere in tiefer Zufriedenheit oder im stillen Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Eben diese Vieldeutigkeit macht seinen Zauber und seine Schwierigkeit aus.

Wer genauer hinsieht, entdeckt darin kein bloßes Geschenk des Zufalls, sondern auch eine Frage der Wahrnehmung und inneren Haltung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen die vielen Gesichter des Glücks und machen sichtbar, warum es oft dort aufscheint, wo Erwartung, Dankbarkeit und Gegenwart ineinanderfinden.

  1. Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl nicht sichtbar

    André Gide

  2. Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von ferne schön ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  3. Wer glücklich ist, kann andere glücklich machen - wer's tut, vermehrt sein eigenes Glück.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  4. Liebe Mama freue dich, denn zum Glück hast du ja mich. Dieser Tag wär ohne mich gar kein Muttertag für dich.

  5. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  6. Wo Glück aufgeht, da geht Demut unter

  7. So wie der Glanz der Sterne, so blühe stets dein Glück, denk auch in weiter Ferne recht oft an mich zurück.

  8. Wer kein Unglück gehabt hat, der weiß von keinem Glück zu sagen.

  9. Jede Freude ist ein Gewinn und bleibt es, auch wenn er noch so klein ist.

    Robert Browning

  10. Glück und Gras, wie bald wächst das!

  11. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    Bertolt Brecht

  12. In uns liegen die Sterne des Glücks.

    Theodor Fontane

  13. Wer irdisch' Glück zu hoch geschätzt, wird beim Verlust sehr tief verletzt.

    Heinrich Martin

  14. Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.

    Marcus Tullius Cicero

  15. Tadelt man, dass wir uns lieben, dürfen wir uns nicht betrüben: Tadel ist von keiner Kraft. Andern Dingen mag das gelten, kein Missbilligen, kein Schelten, macht die Liebe tadelhaft.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Es ist Eselsweisheit, wieder auf das Eis zu gehen, auf dem man gefallen ist.

  17. Wenn wir uns nur auf Menschen stützen, auf Begabung und Glück, dann wird Gott uns verlassen.

    Vinzenz von Paul

  18. Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst.

    Friedrich Vischer

  19. Wir können nicht glücklich sein, solange wir nicht gelernt haben, über uns selber zu lachen

    Dorothea Lynde Dix

  20. Es hat mancher mehr Glück als Recht.