Sprüche über Glück
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Kaum ein Wort klingt heller und entzieht sich zugleich so beharrlich jeder festen Definition wie das Glück. Für manche liegt es in einem flüchtigen Augenblick, für andere in tiefer Zufriedenheit oder im stillen Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Eben diese Vieldeutigkeit macht seinen Zauber und seine Schwierigkeit aus.
Wer genauer hinsieht, entdeckt darin kein bloßes Geschenk des Zufalls, sondern auch eine Frage der Wahrnehmung und inneren Haltung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen die vielen Gesichter des Glücks und machen sichtbar, warum es oft dort aufscheint, wo Erwartung, Dankbarkeit und Gegenwart ineinanderfinden.
Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel.
— Friedrich von Schiller
Das Glück ist kugelrund, läuft einem in den Mund, dem andern in den Strund, verändert sich all Stund.
Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gib und vergib von Herzen gern, das ist des Glückes Keim und Kern.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Liebe Leute, es ist war, ......... und ............ sind ein Paar. Glück, Liebe und Zufriedenheit mögen euch begleiten für alle Zeit.
Ob Regen oder Sonnenschein, ein Glückspilz sollst du immer sein.
Kommt einmal Glück, so kommen fünf Sturmwinde danach.
Dauerndes Glück ist Langeweile.
— Oswald Spengler
Aus Müßigkeit entspringt reines Glück.
— Johann Wolfgang von Goethe
Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.
— Eugene O'Neill
Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen: Wo kein Gewinn zu hoffen, droht Verlust.
— Friedrich von Schiller
Das höchste Glück ist immer das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.
— Johann Wolfgang von Goethe
An anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuen.
— Franz Emanuel August Geibel
Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.
— Nicolaus Machiavelli
Wie eine Musik aus der Luft überrascht uns das hohe Glück, erscheint und verschwindet.
— Friedrich von Schlegel
O Sonnenschein! O Sonnenschein! Wie scheinst du mir ins Herz hinein.
— Robert Schumann
Gott, was ist Glück! Eine Grießsuppe, eine Schlafstelle und keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!
— Theodor Fontane
Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
— Charles-Louis de Montesquieu
Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.
— Jean Paul
Dem armen Herzen bringt das kleinste Glück Beklemmung, wie dem Ameisenhaus ein Tautropf Überschwemmung.
— Friedrich Rückert