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Sprüche über Schutz

256 Sprüche — Seite 4

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Da Disharmonie jeden Ort dieser Erde erreicht, sollte man seinen eigenen Schutzraum mit harmonischen Gedanken und Gefühlen bewehren

    Christa Schyboll

  2. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  3. Nicht nur für die Mütze hat man den Kopf auf den Schultern.

  4. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  5. Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz

    Alexander Roda Roda

  6. Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.

    Gustave Flaubert

  7. Die sich lieben, die fürchten sich nicht.

    Theodor Fontane

  8. Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

    Hans Christian Andersen

  9. Möge dein Dach nie einfallen und mögen die, die darunter wohnen, nie Streit bekommen.

  10. Die Welt hat allzuwenig Engel, und der Himmel fließt von ihnen über.

    Samuel Taylor Coleridge

  11. Was gegen die Kälte nützt, auch vor der Hitze schützt.

  12. Reiss deine Gedanken von deinen Problemen fort, an den Ohren, an den Fersen oder wie immer. Das ist das beste, was der Mensch für seine Gesundheit tun kann.

    Mark Twain

  13. Die leisen Mahner in uns sind die besten Führer, sie finden den Weg, auch in Nacht und Nebel.

    Emil Gött

  14. Nur wer selber ruhig bleibt, kann zur Ruhestätte all dessen werden, was Ruhe sucht.

    Laotse

  15. Der Muskel wird durch starken Gebrauch gestärkt, der Nerv hingegen dadurch geschwächt. Also übe man seine Muskeln durch jede angemessene Anstrengung, hüte hingegen die Nerven vor jeder.

    Arthur Schopenhauer

  16. Begeisterung ist ein Feuer, das die Innenwelt in Fluss erhält. Aber Vernunft muss ihr die Gussform richten, in die sich das geschmolzene Metall ergießt.

    Otto von Leixner

  17. Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.

    Gilbert Keith Chesterton

  18. Der Mensch hängt vom Himmel so wie das Schiff vom Lotsen ab.

  19. Die Halunken suchen immer Deckung hinter den guten Manieren ihrer Gegner.

    Otto Ernst

  20. Einigkeit beim Vieh macht, dass der Löwe sich hungrig hinlegen muß.