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Sprüche über Schutz

256 Sprüche — Seite 7

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  2. Wenn ein Kind stolpert, hält ein guter Engel seine Hände hin.

  3. Man muss den Tag glücklich preisen, an dem man etwas Böses verhütet oder etwas Gutes gefördert hat

    Vinzenz von Paul

  4. Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biß einen gewissen Widerstand entgegen.

    Gilbert Keith Chesterton

  5. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  6. Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.

    Oscar Wilde

  7. Ob die Jahre uns entgleiten, Wellen gleich an Ufers Rand, auch die Flüchtigkeit der Zeiten hältst du, Herr, mit starker Hand.

  8. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  9. Erziehung ist die billigste Verteidigung der Nationen.

    Edmund Burke

  10. Wer seine eigene Freiheit sichern will, muss selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Thomas Paine

  11. Zart ist der Faden der Freundschaft. Doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt.

    Novalis

  12. Viele unserer Ängste sind nichts als Riegel vor den Türen zu den Gemächern des Märchenpalastes unserer Seele. Doch kein Riegel kann auf die Dauer unserem Verlangen widerstehen, unsere inneren Wund …

  13. Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.

  14. Bücher sind Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird; schwachen Augen freilich nötig, zur Stütze, zur Erhaltung. Aber der freie Blick ins Leben erhält das Auge gesünder.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  16. Feigheit ist der wirksamste Schutz gegen die Versuchung

  17. Möget Ihr bewahrt werden vor den Schauern des Elends, vor den Güssen des Unglücks und vor den Krankheiten im Lauf des Jahres. Möget ihr eure Gesundheit erhalten in der Liebe Gottes und eurer Nachb …

  18. Ich weiß, dass ein freuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht.

    Gotthold Ephraim Lessing

  19. Wie schön ist eine lange, lange Reise! Wie oft habe ich danach wie nach einem Rettungsanker gegriffen! Und wie oft hat mich so eine Reise errettet!

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  20. Eine alte Katze und ein alter Hund denken an ihr Heim.