267 Sprüche — Seite 9
Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.
Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.
Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei.
— Elizabeth von Arnim
Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers
— Oscar Wilde
Es ist schon dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Freundschaft - ein Schiff, groß genug, um bei gutem Wetter zwei Menschen, bei schlechtem aber nur einen zu tragen.
— Ambrose Bierce
Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.
Zwei Lebensstützen brechen nie, Gebet und Arbeit heißen sie
Alter schützt vor Torheit nicht
Ein Baby ist der Mutter Anker; weiter als das Ankertau kann sie nicht kreisen.
Wen der Himmel bewahren will, den erfüllt er mit Güte
— Laotse
Wo es Liebe regnet, wünscht sich keiner einen Schirm.
Aus deinen Augen strahle gesegnetes Licht wie zwei Kerzen in den Fenstern deines Hauses die den Wanderer locken, Schutz zu suchen dort drinnen vor der stürmischen Nacht. Wen du auch triffst, wenn …
Die Kunst soll leben! Mit ihr wird das Gute besser, und das Schlimmere nimmt man schon hin.
— Iwan Turgenjew
Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Die Kraft des Morgens bleibe bei mir, die Stärke und Weisheit der Gedanken mögen mich begleiten. Lass mich deinen Weg erkennen bis ich schlafen gehe in dieser Nacht.
Man kann ein lächelndes Antlitz nicht schlagen
Wenn ein Kind erst einmal geboren ist, liegt es nicht mehr in unserer Macht, es nicht zu lieben oder nicht für es zu sorgen.
— Epiktet
Ein guter Vater verbirgt seine Krallen
Das Gebet macht der Witwe einen Wall um ihr Hüttlein.
Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.
— Matthias Claudius
Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.
— Jean Paul